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Altersrenten seit 2007 um 22 Prozent gestiegen

Bezüge von Seniorinnen und Senioren kletterten innerhalb eines Jahrzehnts im Schnitt von 718 Euro auf 876 Euro.

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Düsseldorf (ots/sth). Die Altersrenten in Deutschland sind zwischen 2007 und 2017 um 22 Prozent gestiegen. Lagen sie 2007 im Durchschnitt bei 718 Euro im Monat, erhöhte sich die Durchschnittsrente bis 2017 auf knapp 876 Euro, wie aus Daten der Deutsche Rentenversicherung hervorgeht.

Noch deutlicher nahm demnach die durchschnittliche Gesamtrente aus der Versicherten- und/oder Hinterbliebenenrente aller Bezieher der verschiedenen Rentenarten zu: Sie stieg um 28 Prozent von 845 Euro im Jahr 2007 auf 1.078 Euro im Jahr 2017. "Neben den relativ hohen Rentenanpassungen in den letzten Jahren zeigt hier auch die 2014 eingeführte Mütterrente ihre Wirkung", heißt es dazu seitens der Rentenversicherung. Sie wies darauf hin, dass die Betrachtung individueller Ansprüche allein aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur begrenzte Aussagekraft habe, da viele Rentner auch noch andere Einkünfte hätten.

Mitte 2017 bezogen den Daten zufolge knapp 21 Millionen Rentner - zwölf Millionen Frauen und neun Millionen Männer - Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Mitte 2007 waren es noch rund 20,2 Millionen Rentenbezieher, 11,7 Millionen Frauen und 8,5 Millionen Männer. Dies entspricht einem Anstieg innerhalb von zehn Jahren um rund 3,7 Prozent. "Der Anstieg beruht zum einen auf der demografischen Entwicklung, die dazu führt, dass derzeit geburtenstärkere Jahrgänge in Rente gehen, und zum anderen auf der gestiegenen Lebenserwartung der Menschen, die sich in einer längeren Rentenbezugsdauer wiederspiegelt", so die Rentenversicherung.


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