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Arbeitgeberpräsident fordert mehr Anreize für längeres Arbeiten

Rainer Dulger springt Bundeswirtschaftsminister Habeck bei und will „Frühverrentungsanreize“ wie die Rente nach 45 Beitragsjahren abschaffen.

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Dr. Rainer Dulger, Arbeitgeberpräsident Gesamtmetall 2020

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Berlin (dpa). Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat sich dafür ausgesprochen, mehr Anreize für ein längeres Arbeiten zu setzen. Dulger sagte der Deutschen Presse-Agentur, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck habe recht. Der Grünen-Poltiker will angesichts des Fachkräftemangels darauf setzen, dass mehr Arbeitnehmer über die Regelaltersgrenze hinweg freiwillig länger arbeiten.

„Der Demografie kann man nicht entkommen und wir brauchen mehr Fach- und Arbeitskräfte für eine erfolgreiche Transformation”, sagte Dulger. Hierfür müssten als Sofortmaßnahme insbesondere Frühverrentungsanreize, wie zum Beispiel die abschlagsfreie Rente ab 63, abgeschafft werden. Eine Flexibilisierung des Renteneintritts sollte allerdings einhergehen mit einer Anpassung des Renteneintrittsalters an die immer weiter steigende Lebenserwartung. „Mit dem demografischen Wandel lässt sich nicht verhandeln.”

In einem Papier des Wirtschaftsministeriums heißt es, der Fachkräftemangel werde sich in den kommenden Jahren verschärfen. Mit dem Übergang der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand werde die Zahl der Erwerbspersonen signifikant zurückgehen. Gleichzeitig würden die Digitalisierung und die Transformation hin zur Klimaneutralität den Fachkräftebedarf erhöhen beziehungsweise verändern.

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