Nürnberg (drv/sth). Bei der jüngsten Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nordbayern wurden am Dienstag dieser Woche Weichen für die Zukunft des fränkischen Regional-Rentenversicherungsträger gestellt. Mit Friedbert Warnecke als neuem alternierenden Vorsitzenden hat die Vertreterversammlung jetzt einen neuen Spitzenvertreter auf der Arbeitgeberseite. Der 42-Jährige ist im Hauptamt Geschäftsführer der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken. Der erfahrene Jurist freut sich, seine berufliche Expertise künftig in das Ehrenamt einzubringen. Zusammen mit Stephan Doll und Patrick Püttner, beide alternierende Vorsitzende des Vorstands, und Björn Wortmann, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung auf der Arbeitnehmerseite, bildet er die neue Spitze der Selbstverwaltung.
Neue Geschäftsführung
Als weiteres Mitglied der Geschäftsführung der DRV Nordbayern wurde Christina Bär von der Vertreterversammlung gewählt. Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Werner Krempl, scheidet Ende März 2026 aus Altersgründen aus. Weitere Mitglieder der Geschäftsführung bleiben Jürgen Zips und Sandra Naether. Gemeinsam bilden Bär, Zips und Naether ab dem 1. April kommenden Jahres die Spitze der DRV Nordbayern.
„Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse zur Weiterentwicklung der DRV Nordbayern in die Geschäftsführung einzubringen und gemeinsam mit den Selbstverwaltungsgremien die Zukunft des Trägers aktiv mitzugestalten“, so Christina Bär, die bisher die Stabsstelle Führung und Strategie leitete. Dank ihres beruflichen Werdegangs greift die 49-jährige Juristin auf einen großen Erfahrungsschatz zurück: im Jahr 2003 begann sie ihre berufliche Laufbahn bei der damaligen Landesversicherungsanstalt (LVA) Ober- und Mittelfranken, die 2008 mit der LVA Unterfranken zur DRV Nordbayern fusionierte. Nach Stationen als Referentin in der Hauptabteilung Versicherung und Rente wechselte sie 2005 in den Bereich „Organisation und Controlling/ Geschäftsführung“. Seit 2011 leitet sie die Stabsstelle Führung und Strategie, in der sie unter anderem den Bereich der Digitalstrategie verantwortet.
Mensch trifft Maschine
Welche Chancen die Digitalisierung im Bereich der Rehabilitation und Prävention bietet, darüber sprach Prof. Dr. Björn Eskofier, der einen Lehrstuhl für Maschinelles Lernen und Datenanalytik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) leitet, vor den gewählten Mitgliedern der Selbstverwaltung. Er knüpfte damit an das Reha-Kolloquium im März dieses Jahres in Nürnberg an, einer der größten wissenschaftlichen Kongresse im Bereich der Reha-Forschung im deutschsprachigen Raum.
