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Grundrente: Heil will gemeinsame Lösung

Der Bundessozialminister fordert die Union auf, mit ihm gemeinsame Sache zu machen. SPD-Konzept braucht noch Zeit.

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Hubertus Heil, SPD, Bundesarbeitsminister. – Bild: © Susi Knoll

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Berlin (dpa). Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Union dazu aufgerufen, bei der geplanten Einführung einer Grundrente mit ihm gemeinsame Sache zu machen. Er sei über Ankündigungen der CDU erfreut, nun eine Grundrente einführen zu wollen, sagte Heil am Donnerstag in Berlin. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte Mitte Januar die Vorlage eigener Vorstellungen der CDU für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Grundrente angekündigt.

Wenn die Union zu einer Grundrente bereit sei, werde etwas "richtig Gutes" gelingen, sagte Heil. Und weiter: "Im Himmel ist mehr Freude über einen reuigen Sünder als über 100 Gerechte." Für sein eigenes Konzept brauche es noch "einige Wochen" Zeit. Es werde aber in der ersten Jahreshälfte vorgelegt, versicherte er.

Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, dass die neue Grundrente ein Alterseinkommen zehn Prozent oberhalb des Grundsicherungsbedarfs garantieren soll. Bekommen sollen sie all jene, die 35 Jahre mit Beitragszahlung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Dabei will die Koalition, dass zunächst geprüft wird, ob mögliche Bezieher von Grundrente diese auch wirklich brauchen.


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