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Länger arbeiten bringt mehr Rente

Wer seine Rente erst nach dem regulären Rentenalter in Anspruch nimmt, bekommt doppelten Zuschlag.

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Frau mit Ordner und Taschenrechner. Bild: IMAGO / Panthermedia / Andrey Popov

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Berlin (drv/sth). Rentenversicherte Beschäftigte, die nach Erreichen ihrer Regelaltersgrenze – sie liegt für den Geburtsjahrgang 1954 bei 65 Jahren und acht Monaten – keine Rente beziehen und weiter arbeiten, erhöhen ihren zukünftigen Rentenanspruch gleich doppelt. Zum einen steigt die spätere Rente durch die Zahlung von weiteren Beiträgen. Dies bringt zum Beispiel bei einem Durchschnittsverdiener in den alten Bundesländern mit monatlich etwa 3.240 Euro brutto pro weiterem Berufsjahr rund 32 Euro Rentenzuwachs pro Monat.

Darüber hinaus gibt es als Ausgleich für den späteren Rentenbeginn noch einen monatlichen Zuschlag von 0,5 Prozent pro hinausgeschobenem Monat. In einem Jahr summiert sich der Zuschlag auf sechs Prozent mehr Rente. Eine Obergrenze gibt es bei diesem Zuschlag nicht. Insgesamt erhält also beispielsweise jemand, der ein Jahr länger arbeitet und seinen Renteneintritt entsprechend verschiebt, statt einer Rente von 1.000 Euro eine Rente von rund 1.094 Euro im Monat (1.000 Euro + 32 Euro wegen längerer Beitragszahlung + sechs Prozent von 1.032 Euro als Zuschlag).

Laut einem Medienbericht nutzten von den rund 759.000 Frauen und Männern, die 2017 in den Ruhestand traten, rund 21.000 Neurentner die rentensteigernde Möglichkeit eines aufgeschobenen Rentenbeginns.

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Weitere Auskünfte gibt die Deutsche Rentenversicherung im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de oder am Servicetelefon unter der kostenlosen Nummer 0800 10004800.


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