Berlin (drv/sth). Im Jahr 2022 haben erneut mehr Menschen als im Vorjahr neben dem Bezug ihrer gesetzlichen Altersrente gearbeitet. Das geht aus jetzt veröffentlichten Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervor, die ihre-vosorge.de vorliegen. Demnach wuchs die Beschäftigtenzahl mit gleichzeitigem Rentenbezug im vorvergangenen Jahr “weiter um 8,3 Prozent auf 1,36 Millionen”.
Der größte Zuwachs entfalle dabei auf die Gruppe der Beschäftigten, die vor der persönlichen Regelaltersgrenze (sie lag 2022 bei knapp 66 Jahren, d. Red.) jährlich mehr als 5400 Euro (ab dem 1. Oktober 2022: mehr als 6240 Euro), aber weniger als rund 46.000 Euro verdient haben. Diese Arbeitnehmerzahl liege “mit insgesamt rund 76.000 Personen 40,0 Prozent über dem Vorjahreswert”, so die DRV. Ursache dafür sei vor allem die pandemiebedingte deutliche Anhebung der Hinzuverdienstgrenze für Frührentnerinnen und -rentner ab dem Jahr 2020 gewesen (zuvor 6300 Euro).
Darüber hinaus habe es im vorvergangenen Jahr rund 37.000 versicherungspflichtig beschäftigte Rentnerinnen und Rentner gegeben, die auch nach ihrer jeweiligen Regelaltersgrenze noch weiter gearbeitet hätten, heißt es in einer DRV-Mitteilung. Dies entspreche “einer Zunahme um 19,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr”.
