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46 Prozent der Deutschen bestreiten Lebensunterhalt durch eigene Arbeit

Innerhalb von 20 Jahren hat sich viel getan: Heute leben deutlich mehr Frauen, aber auch mehr Männer, von ihrer Erwerbstätigkeit.

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Menschenmenge in einer Einkaufsstraße in Köln. Bild: IMAGO / Future Image

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Wiesbaden (dpa). Knapp die Hälfte (45,8 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland hat ihren Lebensunterhalt im vergangenen Jahr hauptsächlich durch ihre eigene Erwerbstätigkeit finanziert. Das waren 37,6 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand von ersten Ergebnissen des Mikrozensus mitteilte.

Bei den Erwachsenen im Alter von 18 bis 64 Jahren war nach Angaben der Wiesbadener Behörde für 72,5 Prozent die Erwerbstätigkeit die Haupteinkommensquelle. Im Jahr 2000 lag dieser Wert bei 63,2 Prozent.

Mehr Frauen, aber auch mehr Männer erwerbstätig

In den gut 20 Jahren erhöhte sich sowohl der Anteil der Frauen als auch der Männer in dieser Altersgruppe, die überwiegend von ihrer Erwerbstätigkeit leben: Im vergangenen Jahr waren dies 65,9 Prozent der 18- bis 64-jährigen Frauen und 79 Prozent der Männer. Im Jahr 2000 waren es 52,4 beziehungsweise 73,7 Prozent.

22,1 Prozent der Bevölkerung und damit rund 18,1 Millionen Menschen lebten im vergangenen Jahr hauptsächlich von Renten- und Pensionszahlungen. Unter den ab 65-Jährigen traf dies auf neun von zehn Menschen zu.

Für 7,5 Prozent der Bevölkerung waren öffentliche Leistungen die Haupteinkommensquelle. Dazu zählen Hartz 4, Bafög und Elterngeld, nicht jedoch Renten oder Pensionen. Knapp ein Viertel nannten Einkünfte von Partnerin oder Partner beziehungsweise Eltern als Haupteinkommensquelle.

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