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Arbeitslosenquote steigt im Januar auf 5,4 Prozent

Der Anstieg der Arbeitslosenzahl fällt moderat aus. Vor einem Jahr waren über 400.000 Menschen mehr arbeitslos.

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Logo der Arbeitsagentur vor einem Gebäude

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Nürnberg (dpa). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar saisonüblich auf 2,462 Millionen gestiegen. Das sind 133.000 mehr als im Dezember 2021, aber 439.000 weniger als im Januar 2021, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,1 Prozent auf 5,4 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen liegt um 37.000 höher als im Januar 2020, als die Corona-Krise in Deutschland noch keine Auswirkungen auf das öffentliche Leben hatte. Für ihre Januar-Statistik zog die Bundesagentur Datenmaterial heran, das bis zum 13. Januar eingegangen war.

  • Arbeitslosenzahl im Januar: +133.000 auf 2.462.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -439.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,3 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent

Kurzarbeit deutlich gestiegen

Deutlich gestiegen ist wieder die Kurzarbeit. Nach aktuellen Daten haben Betriebe vom 1. bis einschließlich 26. Januar für 286.000 Personen Kurzarbeit angezeigt. Die Anzeigen kämen vor allem aus dem Handel und aus dem Gastgewerbe, teilte die Bundesagentur mit. Erfahrungsgemäß wird jedoch weniger Kurzarbeit tatsächlich in Anspruch genommen, als angezeigt wird. Tatsächliche Daten liegen nur bis November vor. Im November 2021 sei für 574.000 Menschen Kurzarbeitergeld gezahlt worden. In der Spitze der Corona-Krise hatte die Bundesagentur für Arbeit im April 2020 für fast sechs Millionen Menschen diese Hilfe gezahlt.

Mehr Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigen weiter an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2021 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 52.000 gestiegen. Mit 45,34 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 506.000 höher aus.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von Oktober auf November 2021 um 84.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im November nach Hochrechnungen der BA um 552.000 auf 34,45 Millionen Beschäftigte gestiegen.

Die geringfügig entlohnte Beschäftigung erholt sich ebenfalls weiter von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Im November betrug ihre Zahl 7,29 Millionen, 202.000 mehr als im Vorjahresmonat. Saisonbereinigt errechnet sich ein leichtes Minus von 7.000 gegenüber dem Vormonat.


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