Ihre-Vorsorge Logo

Arbeitslosigkeit geht im März leicht zurück

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt nur sehr verhalten. Die schwache Konjunktur hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Mann mit Helm in Warenlager schaut auf einen Lieferschein. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

© Nicht definiert

Nürnberg (dpa).Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März um 26.000 auf 2,594 Millionen Menschen gesunken. Verglichen mit dem März 2022 sind es 232 000 Arbeitslose mehr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber dem Februar stabil, liegt aber mit 5,7 Prozent um 0,6 Punkte über dem Vorjahresmonat.

  • Arbeitslosenzahl im März: -26.000 auf 2.594.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +232.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:unverändert bei 5,7 Prozent

„Der Arbeitsmarkt zeigte sich auch im März insgesamt robust. Die schwache Konjunktur hinterlässt aber Spuren: die Frühjahrsbelebung setzt nur verhalten ein”, sagte die Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Erwerbstätigkeit und Beschäftigung

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Februar 2023 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 31.000 gestiegen. Mit 45,60 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 423.000 höher aus.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von Dezember 2022 auf Januar 2023 um 34.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im Januar nach Hochrechnungen der BA um 395.000 auf 34,57 Millionen Beschäftigte gestiegen.

7,39 Millionen Personen hatten im Januar 2023 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 274.000 mehr als im Vorjahresmonat. Darunter waren 4,16 Millionen ausschließlich und 3,23 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Der Arbeitgeber bietet Geld für die einvernehmliche Trennung. Wann ist so ein Aufhebungsvertrag ein gutes Geschäft? Wann sagt man besser Nein?

Time
2 Minuten

Um immer höhere Ausgaben für die medizinische Versorgung unter Kontrolle zu bringen, greift bald ein beschlossenes Spargesetz. Die Kassen warnen vor jedem Aufweichen – denn noch gehen die Kosten hoch.

Time
3 Minuten

Bildungschancen hängen in Deutschland sehr stark am Elternhaus. Familienministerin Prien will bei schon Vierjährigen ansetzen, um alle Kinder besser mitzunehmen.

Time
2 Minuten

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stehen immer wieder vor Themen, bei denen Rat gefragt ist. Wie man passende Angebote findet und das Beste aus dem Termin herausholt.

Time
1 Minuten

Teilzeit boomt, Vollzeit schrumpft – der Arbeitsmarkt verändert sich. Welche Branchen sind vor allem betroffen?

Time
4 Minuten

Steigende Wohnkosten und Unsicherheit: Laut Mieterbund treibt viele Mieter die Sorge um, sie könnten ihre Wohnung verlieren. Welche Maßnahmen jetzt diskutiert werden.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026