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Arbeitsmarktbarometer klettert auf Rekordhoch

Fallende Inzidenzen und die gute Konjunkturlage stimmen zuversichtlich: Das IAB rechnet mit einer extremen Verbesserung der Arbeitsmarktlage.

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Logo der Arbeitsagentur vor einem Gebäude

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Nürnberg (dpa). Auf dem Weg aus der Corona-Krise hat die Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein Allzeithoch erreicht. Das Arbeitsmarktbarometer des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) habe 107,4 Punkte und damit den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2008 erreicht, teilte das Institut am Montag in Nürnberg mit. Am Dienstag will die Bundesagentur für Arbeit ihre Monatsstatistik für den Juni bekanntgeben.

Gute Konjunkturlage und niedrige Inzidenzen sitmmen hoffnungsvoll

„Die Arbeitsagenturen haben noch nie eine so starke Verbesserung der Arbeitsmarktlage erwartet“, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. Das Arbeitsmarktbarometer bildet die Erwartungshaltung aller deutschen Arbeitsagenturen für die nächsten drei Monate ab.

Die gute Stimmung ist besonders mit zwei Faktoren zu erklären: Die Infektionszahlen sind niedrig und die Konjunktur der Weltwirtschaft zieht an. Der noch immer große Rückstand gegenüber dem, was ohne Kriseneffekte erreichbar gewesen wäre, könnte so verringert werden, sagte Weber. Allerdings: Die Ausbreitung der noch ansteckenderen Deltavariante des Virus und möglicher weiterer Mutationen bleibe ein Risiko, auch für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Erwartung deutlich optimistischer als nach Finanzkrise 2008/2009

Das Arbeitsmarktbarometer stieg sowohl bezüglich der Beschäftigung als auch der Arbeitslosigkeit. Während die Beschäftigungskomponente – mit der die Neigung der Unternehmen zur Neueinstellung gemessen wird – noch nicht ganz die Werte der Jahre 2017 und 2018 erreichte, schoss die Erwartung zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit auf ein Niveau, das höher liegt als bei der Erholung nach der Finanzkrise 2008/2009.


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