Wiesbaden (dpa). Im vergangenen Jahr bestritten 74 Prozent in dieser Altersgruppe ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch eigene Erwerbstätigkeit, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 37,8 Millionen Menschen. Der Anteil der vorwiegend Erwerbstätigen hat sich seit der Jahrtausendwende damit erhöht. Im Jahr 2000 hatte er noch bei 63 Prozent gelegen.
Mehr voll erwerbstätige Frauen
Deutlich gestiegen ist vor allem der Anteil der Frauen, die überwiegend von ihrer Erwerbstätigkeit leben – von 52 Prozent im Jahr 2000 auf zuletzt 68 Prozent. Bei den Männern waren es im vergangenen Jahr 80 Prozent (Jahr 2000: 74 Prozent).
Den Angaben zufolge lebten im vergangenen Jahr 4,4 Millionen oder 9 Prozent der 18- bis 64-Jährigen hauptsächlich von öffentlichen Leistungen. Dazu zählen unter anderem Hartz 4 und Bafög, nicht jedoch Renten oder Pensionen. Weitere 12 Prozent nannten als Haupteinkommensquelle Einkünfte von Angehörigen, zum Beispiel von Partnern oder den Eltern.
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Mitteilung Destatis
