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Heil: Unternehmen sollten bei Hitze flexibel sein

Bundesarbeitsminister fordert Firmen zu praktischen Lösungen auf - etwa Arbeitszeiten zu verlegen oder Pausen zu verlängern.

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Hubertus Heil, SPD, Bundesarbeitsminister. – Bild: © Susi Knoll

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Berlin (dpa). Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Unternehmen in Deutschland aufgefordert, auf genug Schutz ihrer Mitarbeiter vor der gegenwärtigen Hitze zu achten. "In solchen Ausnahmesituationen wie aktuell müssen sich die Betriebe flexibel zeigen und sich gut um ihre Angestellten kümmern", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Viele Arbeitnehmer müssten trotz Hitze schwer arbeiten, viele auch im Freien. Heil rief die Unternehmen zu praktischen Lösungen auf. "Arbeitszeiten lassen sich auch verlegen, Pausen dürfen bei solchen Temperaturen auch mal länger ausfallen, die Chefs können Ventilatoren aufstellen, Wasser anbieten und angemessene Arbeitskleidung bereitstellen", so der Minister.

Auch die Politik leiste ihren Beitrag, sagte Heil. So sei seit dem 18. Juli eine Änderung zur Arbeitsmedizinvorsorgeverordnung in Kraft, die für Tätigkeiten mit besonders hoher UV-Strahlung eine verbesserte Hautkrebsvorsorge vorsehe. "Außerdem arbeitet mein Haus derzeit an konkreten Vorschlägen für ein "Recht auf Home-Office", damit mehr Menschen bei Bedarf von zuhause aus arbeiten können", sagte Heil.


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