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Im Osten verdienen Frauen mehr als Männer

Laut Zahlen der Bundesarbeitsagentur kommen weibliche Beschäftigte im Schnitt auf gut 80 Euro mehr Verdienst.

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Gleichberechtigung im Arbeitsleben: Mann und Frau in Businesskleidung im Büro.

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Nürnberg (dpa/lby). Im Osten Deutschlands verdienen weibliche Beschäftigte im Mittel 82 Euro mehr als Männer. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am Samstag in Nürnberg mit. Im Westen sei das Medianentgelt der Frauen aber im Mittel um 461 Euro niedriger als das der Männer.

Die Unterschiede in der Bezahlung von Männern und Frauen zwischen Ost und West führen die Experten der Bundesagentur auf unterschiedliche Strukturen der Branchen zurück. In den alten Bundesländern gebe es weitaus mehr große Unternehmen in von Männern dominierten Branchen wie etwa dem verarbeitenden Gewerbe. In Ostdeutschland sei der Anteil der Frauen etwa in der öffentlichen Verwaltung oder dem Gesundheitswesen relativ hoch.

Entgeltniveau im Westen höher

Allerdings ist das Niveau im Westen höher. Der Ost-West-Unterschied beim Entgelt betrug im vergangenen Jahr immer noch 619 Euro. Doch hier tut sich was. 2020 betrug die Differenz noch 650 Euro, 2017 sogar 739 Euro. Vollzeitbeschäftigte im Osten verdienten den Angaben zufolge vergangenes Jahr im Schnitt 117 Euro mehr, im Westen waren es dagegen nur 86 Euro. Das Medianentgelt der Männer lag im Westen bei monatlich 3787 Euro, im Osten 2978 Euro.

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