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KfW: Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen will ältere Beschäftigte halten

Laut einer Befragung der deutschen Förderbank ermöglichen mehr als 32 Prozent der sogenannten KMU eine Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern auch nach dem gesetzlichen Renteneintrittsalter.

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Menschenmenge in einer Einkaufsstraße in Köln. Bild: IMAGO / Future Image

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Frankfurt am Main (ots/sth). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Arbeitskräftemangels gewinnt die Bindung älterer Beschäftigter an den Arbeitsmarkt an Bedeutung. Das jetzt veröffentlichte Ergebnis einer Sonderbefragung des Mittelstandspanels der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zeigt, dass rund ein Drittel (32,4 Prozent) der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland grundsätzlich eine Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern nach Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters ermöglicht.

Der Anteil variiert der Befragung zufolge stark nach Unternehmensgröße und Branche: Während 71 Prozent der Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten entsprechende Angebote machen, sind es bei Kleinstbetrieben mit weniger als fünf Beschäftigten nur 26 Prozent. Branchenbedingt bieten vor allem Betriebe im verarbeitenden Gewerbe häufiger Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten an als etwa im Baugewerbe.

Erheblich mehr ältere Beschäftigte in Deutschland

Die Erwerbstätigkeit älterer Menschen in Deutschland hat in den Jahren deutlich zugenommen. So stieg die Erwerbstätigenquote der 65- bis 69-Jährigen von 14 Prozent im Jahr 2014 auf 21 Prozent im Jahr 2024 - ein Wert, der über dem EU-Durchschnitt liegt. Hauptursache ist die stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre. Dennoch wird der demografische Wandel die Erwerbsbevölkerung bis 2035 voraussichtlich um rund 9,4 Prozent schrumpfen lassen, während die Zahl älterer Menschen deutlich wächst. Dies verschärft den Fachkräftemangel, der bereits heute etwa jedes dritte Unternehmen in seiner Geschäftstätigkeit beeinträchtigt.

"Die Weiterbeschäftigung älterer Mitarbeiter ist bereits heute ein etabliertes Instrument in vielen Unternehmen. Die (von der Bundesregierung geplante) Aktivrente kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie zusätzliche Anreize schafft und damit dem Fachkräftemangel entgegenwirkt", sagt Kathrin Schmidt, Autorin der Studie bei KfW Research. "Insbesondere kleinere Unternehmen zeigen Potenzial, ihre Angebote auszubauen."


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