Ihre-Vorsorge Logo

Lohnkostenzuschüsse für Langzeitarbeitslose

Bundesagentur für Arbeit: 570.800 Hartz-IV-Empfänger kommen für sozialen Arbeitsmarkt infrage

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Junge Menschen in der Arbeitsagentur Berlin Mitte laufen durch das Foyer. Bild: IMAGO / photothek / Thomas Trutschel

© Nicht definiert

Nürnberg (dpa). Rund 570.800 Hartz-IV-Empfänger kommen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge für geförderte Jobs auf dem zu Jahresbeginn startenden sozialen Arbeitsmarkt infrage. Diese Menschen würden formal den Anforderungen entsprechen, sagte eine BA-Sprecherin.

Erfahrungen würden aber zeigen, dass in der Realität nur etwa einer von zehn eine solche Beschäftigung aufnehmen könne. Oft gebe es zu große Hindernisse wie gesundheitliche Probleme.

Ziel ist gesellschaftliche Teilhabe

Das auf Betreiben der SPD auf den Weg gebrachte Teilhabechancengesetz, das zum 1. Januar in Kraft tritt, richtet sich an Arbeitslose über 25, die innerhalb von sieben Jahren mindestens sechs Jahre Grundsicherung bezogen haben.

Sie sollen bis zu fünf Jahre lang Lohnkostenzuschüsse bekommen, die ersten zwei Jahre in Höhe des Mindestlohns, des ortsüblichen oder bei tarifgebundenen Unternehmen des Tariflohns. Außerdem sollen sie individuell betreut und weitergebildet werden.

Ziel ist vor allem gesellschaftliche Teilhabe, im Einzelfall auch der Übergang in normale Beschäftigung.

Vier Milliarden Euro stehen für die Maßnahme zur Verfügung

Für Menschen, die mindestens zwei Jahre arbeitslos sind, soll es Lohnzuschüsse für 24 Monate geben – im ersten Jahr 75, im zweiten 50 Prozent des normalen Arbeitslohns. Laut Koalitionsvertrag sollen insgesamt bis zu 150.000 Menschen davon profitieren.

Den Jobcentern stehen bis 2022 vier Milliarden Euro zur Verfügung.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Der Arbeitgeber stellt als Firmenwagen ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug zur Verfügung. Aber wie können sich Arbeitnehmer die Ausgaben erstatten lassen, wenn sie auf eigene Kosten laden?

Time
5 Minuten

Workation klingt verlockend, bringt aber viele rechtliche und organisatorische Hürden mit sich. Was Beschäftigte vor und beim mobilen Arbeiten im EU-Ausland beachten müssen.

Time
3 Minuten

Bei Sozialbetrug geht es um kriminelle Machenschaften und viel Geld. Die Bundesregierung hat einen verstärkten Kampf dagegen bereits angekündigt. Nun sollen Taten folgen.

Time
2 Minuten

Die Beschäftigten in Deutschland müssen mehr arbeiten: So heißt es oft. Viele sind dazu bereit – und tun es bereits, ergab eine Umfrage.

Time
2 Minuten

Ältere sollen weniger lang Arbeitslosengeld beziehen dürfen - das fordern Wirtschaftsverbände und bestimmte Parteien. Doch Forscher fanden heraus - das Finanzproblem würde damit nicht verschwinden.

Time
3 Minuten

Arbeitgeber müssen den Mutterschutz schwangerer Mitarbeiterinnen sicherstellen. Doch was heißt das in der Praxis – und wann ist ein Beschäftigungsverbot sinnvoll?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026