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Mehr Geld für gesetzliche Betreuer und Vormünder

Statt der bisherigen Stundensätze sollen nun Fallpauschalen abgerechnet werden, die von Dauer und Vermögensstatus der Betreuten abhängig sind.

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Ein Anwalt trägt Aktenordner vor einem Bücherregal. Bild: IMAGO / Panthermedia

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Berlin (dpa). Gesetzliche Betreuer und Vormünder sollen künftig deutlich mehr Geld bekommen. Wie das Kabinett am Mittwoch beschloss, soll ihre Vergütung um 17 Prozent steigen.

Außerdem werden bei den Betreuern statt der bisherigen Stundensätze Fallpauschalen abgerechnet, die von Dauer und auch Vermögensstatus der Betreuten abhängig sind.

„Berufliche Betreuerinnen und Betreuer machen vielen Menschen eine Teilnahme am öffentlichen Leben erst möglich“, erklärte Justizministerin Katarina Barley (SPD). Zugleich sei ihre Arbeit fordernd und mit großer Verantwortung verbunden. „Diese wichtige Tätigkeit wird nun endlich besser bezahlt“, sagte Barley.

Das Justizministerium rechnet mit jährlichen Mehrkosten von rund 150 Millionen Euro.


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