Nürnberg (dpa). Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland wird nach der Frühjahrsprognose des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in diesem Jahr auf ein neues Rekordhoch schnellen. Die Nürnberger Experten rechnen für 2023 mit einem Plus von 340.000 Beschäftigten. Damit wären in Deutschland 34,85 Millionen Menschen in einem sozialversicherungspflichtigen Job.
Die Zahl der Erwerbstätigen – also inklusive Minijobber – werde sogar 45,95 Millionen erreichen, teilte das Institut am Freitag in Nürnberg mit. Beschäftigungsaufbau werde es in fast allen Branchen geben, vor allem aber im Bereich öffentlicher Dienst, Gesundheit und Erziehung.
Allerdings werde auch die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt um etwa 110.000 höher liegen als noch 2022. Dies sei aber vor allem einem statistischen Effekt geschuldet, der mit dem Hinzurechnen ukrainischer Geflüchteter in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu tun hat.
