Berlin/Düsseldorf (dpa). Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die die "Rheinische Post" (Mittwoch) berichtet, lag der Anteil der Erwerbstätigen bei den 25- bis 44-Jährigen mit Migrationshintergrund im Jahr 2017 bei 72,3 Prozent. Das ist rund 15 Punkte niedriger als bei Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund (87,2 Prozent). Zudem war 2017 demnach die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle bei Menschen mit Migrationshintergrund mit 14 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei solchen ohne Migrationshintergrund (6,1 Prozent).
Das Institut empfiehlt vor allem mehr Anstrengungen, um Kinder aus Migrantenfamilien früher in die frühkindliche Bildung einzubeziehen, damit mangelnde Sprachkenntnisse besser bekämpft werden können.
