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Welche Jobbörse ist die Richtige für mich?

Wer erstmal anfängt zu suchen, findet fast mehr Jobbörsen als ausgeschriebene Stellen. Wo gibt es passende Angebote?

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Mann auf Jobsuche im Internet, mit Bewerbungsunterlagen auf dem Tisch.

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Die Jobsuche beginnt meist im Internet. Wer passende Stellenanzeigen finden will, muss sich jedoch durch ein Meer von Jobbörsen und -plattformen kämpfen. Sie sollen dabei helfen, die vielen Anzeigen im Internet zu strukturieren. Mittlerweile gibt es aber wiederum so viele Anbieter und Plattformen, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Zwei Fachleute erklären, wie man die passende Jobbörse findet und sie für sich richtig nutzt.

Von Spezialplattform bis Job-Suchmaschine

Grundsätzlich lassen sich die vielen Jobbörsen in unterschiedliche Kategorien einteilen: Auf allgemeinen Plattformen können sämtliche Unternehmen die unterschiedlichsten Jobs ausschreiben. Dazu zählt beispielsweise Stepstone.

Spezialplattformen dagegen bieten Anzeigen für bestimmte Branchen an oder eine spezielle Zielgruppe. Absolventa.de ist zum Beispiel eine Jobbörse für Berufseinsteiger, Superheldin.io für Mütter, auf Hotel-Career.de gibt es ausschließlich Stellen in der Hotel-Branche.

Job-Suchmaschinen durchsuchen das Internet nach Jobanzeigen und tragen diese dann zusammen. Google Jobs oder Indeed greifen dafür unter anderem direkt auf Unternehmenswebseiten zu, auf denen freie Stellen präsentiert werden.

Zuletzt gibt es noch berufliche Netzwerke wie Linkedin oder Xing. Dort können Nutzerinnen und Nutzer ein Profil anlegen, sich mit anderen Mitgliedern vernetzen und sich von Recruitingfachkräften finden lassen. Auch Stellenanzeigen sind dort zu finden, auf die man sich dann einfach mit seinem vorher angelegten Profil bewerben kann.

Für Unerfahrene: Google als Einstieg nutzen

Google for Jobs ist eine Art Spezial-Suche innerhalb der Google-Suche, die Nutzerinnen und Nutzer etwa keine Lexikoneinträge zum Wort „Jobsuche“ anzeigt, sondern tatsächlich nur Stellenanzeigen liefern soll. Google for Jobs wird einem automatisch in einem Fenster angezeigt, wenn man bei Google nach freien Stellen sucht.

Allgemeine Plattformen dienen der Orientierung

„Der Vorteil von Suchmaschinen und allgemeinen Plattformen ist, dass sie einem viele Ergebnisse liefern. Wenn man noch nicht so genaue Vorstellungen hat, kann das toll sein, um sich zu orientieren und auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen“, sagt Woischwill.

Diese Fülle von Ergebnissen zu sichten, kann jedoch auch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Anders ist es bei Spezialplattformen. Hier bekommt man in der Regel weniger Ergebnisse, jedoch sind diese dann besonders passgenau. „Wer sich ein wenig tiefer in den Stellenmarkt einarbeiten will und einen konkreten neuen Job sucht, dem würde ich empfehlen, so spezifisch wie möglich zu beginnen“, sagt Woischwill. „Wenn ich nichts Passendes finde, kann ich meine Suche immer noch ausweiten und allgemeiner machen.“

Spezifische Suchkriterien verbessern Ergebnisse

Dafür ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken zu machen. „Je genauer ich angeben kann, was ich suche und was ich biete, desto besser werden Matches sein. Und desto größere Chancen habe ich, den Job im Endeffekt auch zu bekommen“, sagt Marlene Pöhlmann, die das Berliner Büro des Personalvermittlers Robert Half leitet. Sie rät dazu, mit den Filtern der Jobbörsen die Suche so detailliert wie möglich zu machen. Auch wer sich passende Stellenangebote per E-Mail-Alert schicken lässt, sollte eine möglichst genaue Vorauswahl treffen.

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