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Bundesbank beim Bruttoinlandsprodukt pessimistischer

Nach Bundesregierung und anderen Ökonomen senkt nun auch die Bundesbank ihre Konjunkturaussichten.

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Finanzberater zeigt einem Paar am Bildschirm einige Charts. Bild: IMAGO / Panthermedia / Andrey Popov

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Frankfurt/Main (dpa) Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird in diesem Jahr nach Einschätzung der Bundesbank deutlich schwächer ausfallen als noch im Dezember erwartet. Die Ökonomen der Deutschen Bundesbank gehen nach Angaben vom Freitag nun von 0,6 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2019 aus. Vor einem halben Jahr hatten die Volkswirte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent für möglich gehalten.

Schleppende Exportnachfrage

Nach einer Phase der Hochkonjunktur kühle sich die Wirtschaft in Deutschland gegenwärtig spürbar ab, konstatiert die Bundesbank. Zwar stütze der private Konsum nach wie vor die Konjunktur, die Industrie leide jedoch unter dem schleppenden Export.

„Sobald die Auslandsnachfrage in Gang kommt, wird das Wachstum der deutschen Wirtschaft wieder auf einem breiteren Fundament stehen“, erklärte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Die Bundesbank geht davon aus, dass die Ausfuhren ab der zweiten Hälfte dieses Jahres nach und nach wieder stärker zulegen werden.

Konjunktur soll sich 2020 wieder erholen

Im Jahr 2020 traut die Bundesbank der deutschen Wirtschaft unter anderem deswegen mit 1,2 Prozent auch wieder spürbar mehr Wachstum zu. Allerdings liegt auch dies unter der noch optimistischeren Dezember-Prognose von 1,6 Prozent.

Zuletzt hatten auch die Bundesregierung und zahlreiche Ökonomen ihre Konjunkturprognosen für das laufende Jahr gesenkt. Die Bundesregierung rechnet für 2019 nur noch mit einem Wachstum von 0,5 Prozent, zunächst war die Regierung von 1,0 Prozent Plus ausgegangen. 2018 war die deutsche Wirtschaft um 1,4 Prozent gewachsen.


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