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Bundesbank: Wirtschaft kommt 2021 wieder in Schwung

Die Volkswirte der Bundesbank erwarten für das kommende Jahr ein deutliches Wachstum. Das Konjunkturpaket ist dabei ein stabilisierender Faktor.

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Mindmap mit Sammlung von Begriffen um Investition und Konjunktur, von hinten zeigt eine Hand mit einem Stift darauf.

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Frankfurt/Main (dpa). Die Bundesbank rechnet infolge der Corona-Pandemie mit einem herben Einbruch der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Die Notenbank hält nach ihrer jüngsten Prognose einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 7,1 Prozent für wahrscheinlich. Nach der tiefen Rezession 2020 werde sich die Konjunktur aber bereits in den kommenden beiden Jahren deutlich erholen, prognostizierte die Bundesbank am Freitag.

Volkswirte erwarten Stabilisierung der Wirtschaft für 2021

Für 2021 rechnen die Volkswirte der Notenbank mit 3,2 Prozent Wachstum, 2022 dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 3,8 Prozent zulegen. Unterstellt wird dabei, dass Mitte kommenden Jahres eine wirksame medizinische Lösung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus verfügbar sein wird, was der wirtschaftlichen Erholung einen weiteren Schub geben würde.

Die Bundesbank wies darauf hin, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro erst nach Abschluss der Prognose vereinbart wurde. „Die Staatsfinanzen leisten einen erheblichen Stabilisierungsbeitrag“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. „Ein weiterer Stimulus ist in der aktuellen Lage auch angemessen, und ich bewerte das Konjunkturprogramm positiv.“ Der konjunkturelle Ausblick falle dadurch nun spürbar günstiger aus.


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