Ihre-Vorsorge Logo

Bundesbürger geben immer mehr für Versicherungen aus

Innerhalb von zehn Jahren sind die Ausgaben für Versicherungen um fast die Hälfte gestiegen. Dickster Posten: Schaden- und Unfallversicherungen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Junges Paar bei Finanzberatung. Bild: IMAGO / Panthermedia / Antonio Guillem

© Nicht definiert

Wiesbaden (destatis). Privathaushalte haben im Jahr 2019 durchschnittlich rund 1.500 Euro für Versicherungen ausgegeben. Im Jahr 2009 waren es noch 1.020 Euro. Das geht aus den Ergebnissen der Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) hervor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Die Beiträge zu den Versicherungen – von A wie Autoversicherung bis Z wie zusätzliche private Krankenversicherung – machten 2019 im Durchschnitt 3,4 Prozent der ausgabefähigen Einkommen und Einnahmen privater Haushalte aus. 2009 lag der Anteil noch bei 2,9 Prozent.



Durchschnittliche jährliche Ausgaben pro Haushalt nach Versicherungen 2019

Schaden- und Unfallversicherungen

528 Euro

Kraftfahrzeugversicherungen

492 Euro

betrieblichen Altersvorsorge 

264 Euro

private Kranken- und Pflegeversicherungen

216 Euro





Für Kraftfahrzeugversicherungen zahlten die Haushalte im Jahr 2019 durchschnittlich rund 492 Euro. Für zusätzliche private Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gaben sie im Schnitt rund 216 Euro aus. Rund 528 Euro zahlten sie durchschnittlich für private Schaden- und Unfallversicherungen wie beispielsweise Haftpflicht-, Hausrat- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Durchschnittlich rund 264 Euro zahlten sie für freiwillige Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge.

Haushalte mit höherem Einkommen geben im Verhältnis mehr für Versicherungen aus

Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt stark von den Einkommensverhältnissen der Haushalte ab. Während im Jahr 2019 Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1.300 Euro durchschnittlich rund 360 Euro für Versicherungen ausgaben, investierten beispielsweise Haushalte mit einem Einkommen von 2.600 Euro bis unter 3.600 Euro bereits fast viermal so viel (1.320 Euro). Der Anteil an den ausgabefähigen Einkommen und Einnahmen variierte zwischen den Einkommensklassen kaum und lag zwischen drei und vier Prozent.


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die steigenden Ausgaben für das Gesundheitssystem sollen gebremst werden. Dafür kippte die Politik auch eine Informationspflicht für die Krankenkassen. Verbraucherschützer warnen vor negativen Folgen.

Time
2 Minuten

Schon mit dem Studium gestartet, aber noch nicht an Versicherungen gedacht? Auch wenn es langweilig klingt, es lohnt sich. Welche Policen Studierende vor bösen Überraschungen schützen.

Time
3 Minuten

Der Iran-Krieg hat Tanken und Heizen erheblich verteuert. Mit der vom Staat verordneten Entlastung an Deutschlands Tankstellen ist es vorerst vorbei. Die Inflationsrate könnte noch weiter steigen.

Time
3 Minuten

Miete, Lebenshaltungskosten, Studienmaterial – ein Studium kostet Geld. Der Bankenverband gibt Empfehlungen, wie Studierende ihre Finanzen im Blick behalten.

Time
2 Minuten

Die Spritze oder die Pille zum Abnehmen kosten oft mehrere Hundert Euro im Monat. Unter bestimmten Bedingungen können die Ausgaben die Steuerlast senken.

Time
5 Minuten

Mehrere Tausend Euro für ein neues E-Bike? Das ist vielen zu teuer. Der Blick fällt deshalb immer öfter auf professionell aufbereitete Gebrauchträder. Worauf sollten Käuferinnen und Käufer da achten?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026