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Finanzaufsicht mahnt zur Vorsicht bei Cloud-Mining-Angeboten

Mit gemieteter Rechenkraft selbst Bitcoin & Co. schürfen und Geld verdienen – das klingt verlockend. Doch nicht alle Anbieter sind seriös.

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Bitcoin-Münzen in Gold. Bild: IMAGO / Science Photo Library / MARK GARLICK

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Frankfurt am Main (iv). Wer ein Angebot zum Cloud-Mining von unbekannten Personen erhält, sollte misstrauisch werden, warnt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Das gelte auch, wenn man eigenständig auf die Website eines Cloud-Mining-Dienstes aufmerksam wird. Möglicherweise stellt der vermeintliche Anbieter gar kein Cloud-Mining bereit, sondern will lediglich die Gelder einbehalten.

Was ist Cloud-Mining?

Beim Cloud-Mining mieten sich Verbraucher Rechenleistung („cloud“) bei einem Anbieter, um selbst Kryptowerte zu schürfen („minen“). Über ein vorbestimmtes mathematisches Verfahren werden innerhalb eines Computernetzwerks Kryptowerte geschöpft. Dieser Prozess wird als „Mining“ bezeichnet.

Die Bafin rät, bei Geldanlagen im Internet sehr aufmerksam zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen. Zudem weisen die Verbraucherschützer auf die Risiken von Cloud-Mining und Investments in Kryptowerten hin.

Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten. Bei Zweifeln können sich Verbraucher auch direkt an das kostenfreie Infotelefon der Bafin unter 0800 2 100 500 wenden.

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