Ihre-Vorsorge Logo

Förderung für Gründer

Investments in Start-ups: Die neue Tochtergesellschaft der Förderbank KfW nimmt Arbeit auf.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Frankfurt/Berlin (dpa). Die Förderbank KfW bringt ihre neue Beteiligungsgesellschaft für Investments in Start-ups an den Start. Von Mitte Oktober an soll sie Wachstumsfirmen gezielt mit dringend benötigtem Kapital für deren Expansion versorgen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit.

Die Tochter KfW Capital soll bestehende Förderinstrumente der Bank für Gründer bündeln und Start-ups binnen zehn Jahren zwei Milliarden Euro bereitstellen. Das Projekt hatte die KfW im Sommer 2017 angekündigt.

200 Millionen Euro pro Jahr für Start-ups

Die Förderbank investiert dabei über die Beteiligungstochter in Wagniskapitalfonds, die sich wiederum an Start-ups beteiligen oder ihnen Kredite geben. Bis 2020 soll das Fördervolumen der KfW auf 200 Millionen Euro pro Jahr steigen, wie die Bank mitteilte. Unterstützt werden Gründer aus allen Branchen von Technologie bis Biotech.

Wachstumsfirmen benötigen mehr Kapital

Die Bank will als Leuchtturm-Finanzierer private Investoren wie Stiftungen oder Pensionsfonds ermuntern, ebenfalls mehr Geld in Wachstumsfirmen zu stecken.

Kapital für Start-ups ist knapp in Deutschland: Während sie noch relativ leicht an Geld für die Gründung kommen, mangelt es an Mitteln in der frühen Wachstumsphase. Die KfW beziffert hier die Lücke auf 500 bis 600 Millionen Euro pro Jahr.

Das Fehlen von Investorengeld gilt als Grund, warum die deutsche Start-up-Branche der Konkurrenz aus den USA, Großbritannien oder Israel hinterherhinkt. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte sich zuletzt mehr für Gründer engagiert, Branchenvertreter sehen aber noch Nachholbedarf.

Die KfW fördert schon länger Start-ups, indem sie sich etwa am Hightech-Gründerfonds beteiligt, dem bundesweit größten Finanzierer für Wachstumsfirmen in der Frühphase.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Zu Beginn des Iran-Kriegs schossen die Heizölpreise in die Höhe. Im Sommer gaben sie etwas nach – und legten dann im September noch einmal kräftig zu. Was sollten Ölheizungsbesitzer jetzt tun?

Time
4 Minuten

Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland so stark verteuert wie seit fast drei Jahren nicht. Der neue Tankrabatt dürfte für etwas Entlastung sorgen – allerdings nur kurzfristig.

Time
2 Minuten

Ist es sinnvoll, sich zum Studienstart von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien zu lassen? Studierende sollten vor der Entscheidung bedenken - günstige Beiträge zu Beginn sind nicht alles.

Time
2 Minuten

Haushaltshilfen, Krankheitskosten oder Spenden: Auch im Ruhestand lassen sich mit gewissen Ausgaben noch Steuern sparen. Welche Posten Rentnerinnen und Rentner in der Steuererklärung besser nicht übersehen sollten.

Time
4 Minuten

Sie können über einen kurzfristigen finanziellen Engpass hinweghelfen. 7 Punkte, die Interessierte zu Überbrückungskrediten kennen sollten.

Time
3 Minuten

Das weltweite Geldvermögen erreicht laut Allianz ein Rekordhoch. Doch der Zuwachs kommt bei Milliarden Menschen nicht an. Die Unterschiede zwischen Ländern und Bevölkerungsgruppen bleiben gewaltig.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026