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Hohe Inflation: Wie Verbraucher „Geldfresser“ im Haushalt loswerden

In Privathaushalten lässt sich nicht nur Energie sparen – sieben Tipps auf einen Blick.

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Junge Frau schaut nachdenklich auf einen Taschenrechner und Unterlagen auf einem Tisch.

© Nicht definiert

München (tö). Ob an der Tankstelle, im Supermarkt oder bei der Stromrechnung – viele Produkte sind deutlich teurer geworden. Jeder und jede spürt, dass die Inflationsrate mittlerweile bei über sieben Prozent liegt. Doch wer den „Geldfressern“ im Haushalt den Kampf ansagt, kann jeden Monat viel Geld sparen, das dann zum Beispiel für die zusätzliche Altersvorsorge verfügbar ist. – sieben Spartipps auf einen Blick

1. Überblick gewinnen

Wer nie schaut, wofür das Geld draufgeht, verliert die Übersicht über seine finanzielle Lage. Oft wird unterschätzt, zu welchen Summen sich gerade kleinere und mittlere Beträge summieren. Auch die monatlichen Fixkosten werden nach den Erfahrungen der Verbraucherzentralen häufig im Kopf zu niedrig angesetzt. Sie empfehlen deshalb, Einnahmen und Ausgaben aufzuschreiben und so mögliche Geldfresser im Haushalt zu erkennen. Dabei helfen Haushaltsbücher oder Finanzapps.

2. Versicherungen checken

Vielen Verbrauchern werden unnötige Versicherungen verkauft, wie teure Unfallversicherungen oder Gepäck- und Glasversicherungen. Die Verbraucherzentralen empfehlen, solche Policen zu kündigen. Lohnend ist oft auch bei der Kfz-Haftpflichtversicherung ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

3. Energiekosten reduzieren

Gerade erst hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dazu aufgerufen, Energie zu sparen. Seine Faustformel: Zehn Prozent Einsparung geht immer. „Wenn man die Wohnung heizt und abends die Gardinen zuzieht, spart man bis zu fünf Prozent Energie“, sagte er. „Und wenn man die Raumtemperatur um ein Grad senkt, sind es rund sechs Prozent.“ Einige Euro sind auch schon eingespart, wenn Geräte nicht im Standby-Modus laufen oder Lampen mit LED-Technik leuchten. Der Wechsel des Stromanbieters kann ebenfalls mitunter mehrere hundert Euro im Jahr bringen

4. Wasserverbrauch einschränken

Die Ausgaben für warmes Wasser lassen sich oft erheblich reduzieren. Wie das geht, zeigt zum Beispiel der Duschrechner der Verbraucherzentrale NRW.

5. Teure Telefon- und Internetverträge loswerden

Treue Kunden zahlen in der Regel drauf. Gerade Familien mit mehreren Verträgen beim selben Anbieter sollten deshalb ihre Verträge fristgerecht kündigen, um im Gespräch mit dem Provider schauen, was günstiger geht. Nicht selten sind Festnetzverträge unnötig, weil ohnehin fast nur das Handy zu Hause genutzt wird. Wer Handy und Vertrag getrennt kauft, spart meistens Geld.

6. Bankkosten verringern

Es gibt noch etwa 30 Banken, die kostenlose Girokonten anbieten. Vielleicht lohnt sich ein Bankwechsel.

7. Auf Kleinigkeiten achten

Die „Außer-Haus-Verpflegung“ ist oft ein großer Geldfresser und bietet erhebliche Einsparpotentiale. Lieber Mahlzeiten clever planen, Einkaufszettel schreiben, „Bückware“ in den unteren Regalen nicht automatisch links liegen lassen – und nicht mit leerem Magen einkaufen gehen.

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