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Ifo-Institut: Kein Ende der hohen Inflation in Sicht

Die Preise steigen in den nächsten Monaten weiter auf breiter Front, so die Wirtschaftsforscher – vor allem im Lebensmittelhandel.

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Frau in grauem Kostüm hält ein weißes Einkaufswagen-Modell über einem Stapel Münzen in die Höhe, links daneben weitere, niedriger werdende Stapel Münzen mit jeweils einem Einkaufswagen darauf.

© Nicht definiert

München (dpa). Die Preise in Deutschland werden nach Erwartung des Ifo-Instituts in den kommenden Monaten nahezu flächendeckend weiter steigen. Nach der monatlichen Unternehmensumfrage des Instituts wollen im Lebensmittelhandel alle Unternehmen durchgängig die Preise erhöhen. Auch Gas und Strom werden sich laut Einschätzung der Münchner Ökonomen weiter verteuern, ebenso wie die Preise in der Gastronomie. „Die Inflationswelle dürfte daher leider noch nicht abebben“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch.

Teuerungsrate über zehn Prozent

Im September war die Teuerungsrate mit zehn Prozent erstmals seit den Nachkriegsjahren zweistellig. Das Ifo-Institut befragt für seine Konjunkturprognosen monatlich mehrere tausend Unternehmen dabei geht es auch um Preiserwartungen. Demnach planen 100 Prozent der Lebensmittelhändler Preiserhöhungen und im Saldo über 92 Prozent der Drogerien.

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