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Junge Menschen denken bei der Geldanlage um

Vor allem für jüngere Menschen spielt Nachhaltigkeit beim Aktienkauf eine zunehmend größere Rolle.

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Junges Paar sitzt zuhause am Tisch mit Unterlagen und einem Taschenrechner.

© Nicht definiert

Kronberg im Taunus, (dpa/tmn). Nachhaltigkeit spielt für viele Bundesbürger auch bei der Geldanlage eine immer größere Rolle. Über alle Altersgruppen hinweg plant jeder dritte Deutsche (32 Prozent), ökologische Aspekte in seinem Spar- und Anlageverhalten stärker zu berücksichtigen. Das zeigt eine Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Opinium im Auftrag von Fidelity International durchgeführt hat.

Bei jüngeren Anlegerinnen und Anlegern ist die Bereitschaft dazu höher: 42 Prozent der 18- bis 34-Jährigen wollen ihr Geld der Umfrage zufolge nachhaltiger anlegen. In der Altersgruppe der über 55-Jährigen ist es lediglich ein Viertel (25 Prozent).

Anleger wissen um Einfluss

Allerdings existieren auch Vorbehalte: So denken 24 Prozent, man müsse viel Geld haben, um nachhaltig anzulegen. Auch hinsichtlich der erwarteten Rendite herrscht Unsicherheit: 25 Prozent der Anleger sind überzeugt, dass es unmöglich ist, mit nachhaltigen Investments eine gute Rendite zu erzielen.

Nachhaltige Investments müssen nicht schlechter sein

Nach Beobachtungen der Stiftung Warentest ist das aber nicht unbedingt wahr: Die Experten haben den herkömmlichen Weltaktienindex MSCI World mit seinem nachhaltig orientierten Pendant MSCI World SRI (Socially Responsible Investing) verglichen. Eine Erkenntnis: Seit einigen Jahren läuft der Nachhaltigkeitsindex besser.

Für die Umfrage wurden in einer repräsentativen Zufallsstichprobe 2008 Deutsche in Privathaushalten online befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 12. Januar 2021 statt.

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