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Landeskriminalamt warnt vor Fake-Shops: Wenn günstig richtig teuer wird

Immer mehr unseriöse Angebot im Internet: Wie Verbraucher betrügerische Online-Händler erkennen

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Frau bedient Smartphone und Notebook, daneben Unterlagen, Taschenrechner und Stift. Bild: IMAGO / ingimage

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München (tö). Wenn ein Online-Händler mit unschlagbar günstigen Angeboten wirbt, sollten sich Verbraucher und Verbraucherinnen davon nicht blenden lassen. Auffällig günstige Preise, besonders bei Marken- und Elektronikartikeln wie Smartphones, können ein Hinweis auf einen Fake-Shop sein. Darauf haben das Landeskriminalamt (LKA) und die Verbraucherzentrale (VZ) in Rheinland-Pfalz aufmerksam gemacht. Unseriöse Online-Shops würden gerne auch mit zeitlich begrenzten Angeboten locken, um Interessenten zum Kaufen zu bewegen. Auch in solchen Fällen sei „Vorsicht geboten“.

Nach Angaben des LKA und der VZ in Mainz werben unseriöse Anbieter zunehmend auch in sozialen Netzwerken wie WhatsApp, Instagram und Co sowie in Shopping-Apps. Über Werbeanzeigen leiten die Betreiber dieser Shops die Nutzer dann auf betrügerische Internet-Seiten. Allerdings seien die gefälschten Verkaufsplattformen nur schwer auf den ersten Blick zu erkennen, „denn die Aufmachungen der Websites werden immer authentischer“. So würden die Betrüger Internetadressen häufig wechseln und sich auch nach saisonalen Kaufbedürfnisse orientieren. 

Woran Verbraucher Betrüger erkennen können

Wie aber sind dann solche Fake-Angebote zu erkennen? Die wichtigsten Tipps der Verbraucherzentrale, des Landeskriminalamts und von Stiftung Warentest: 

Absurd niedrige Preise: „Ist ein Preis unverhältnismäßig niedrig, steht oft ein Betrüger hinter dem Angebot. Das gilt vor allem für Markenware. Rabatte bis zu 90 Prozent sind unrealistisch“, warnt die Stiftung Warentest. 

Unsichere Zahlung per Vorkasse: Wird zum Abschluss der Bestellung eine Bezahlung nur per Vorkasse angeboten, ist dies mit Abstand die riskanteste Zahlungsmethode. Der Grund: Verbraucher müssen den Kaufpreis vorab überweisen – und Fakeshops liefern dann keine Ware. 

Fehlendes Impressum: Ist in einem Online-Shop kein Impressum angegeben, sollten Sie auf gar keinen Fall dort bestellen. Aber auch Seiten mit einem Impressum sollten Sie nicht blind vertrauen, sondern sicherheitshalber per Internetrecherche prüfen, ob die Betrüger nicht zum Beispiel das  Impressum einer seriösen Firma übernommen haben.

Wer sich trotzdem nicht sicher ist, ob ein Shop seriös ist, findet bei den Verbraucherzentralen den Fake-Shop-Finder. Dieser prüft beliebige Internetseiten auf Auffälligkeiten und listet positive und negative Aspekte übersichtlich auf. So bekommen Sie direkt eine Einschätzung darüber, ob eine Seite vertrauenswürdig ist oder man besser doch woanders kaufen sollte.

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