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Restschuldversicherungen lohnen häufig nicht

Große Anschaffungen werden gern per Kredit finanziert. Geldinstitute bieten dazu passende Versicherungen an. Für Kunden oft ein schlechtes Geschäft.

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Junges Paar sitzt zuhause am Tisch und sichtet Unterlagen und Dokumente.

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Berlin (dpa/tmn). Wer Darlehen aufnimmt, bekommt oft auch eine Restschuldversicherung angeboten. Diese Police soll den Ausfall des Kredites vor bestimmten Risiken absichern – zum Beispiel bei Todesfall, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit.

Ein Test der Stiftung Warentest der Restschuldversicherung von 25 Banken zeigt allerdings: Der Schutz ist meist teuer. Die Versicherungsprämie kann den Zinssatz für den Kredit kräftig nach oben treiben, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (12/2020).

Ein Beispiel:

Ein Geldinstitut im Test verlangt für einen Kredit über 10.000 Euro ohne Versicherung 2,89 Prozent Zinsen. Mit Absicherung aller drei Risiken steigt der Zins hingegen auf 12,30 Prozent. Die Versicherung kostet insgesamt 2.280 Euro.

Ein weiteres Problem: Häufig greifen die Policen nicht, denn die Versicherungsbedingungen enthalten Einschränkungen. Bei Arbeitslosigkeit etwa zahlen die Versicherer oft nur, wenn sie nicht selbst verschuldet ist. Der Rat der Experten: Wer andere Sicherheiten hat, zum Beispiel Erspartes, kann auf die Police verzichten.


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