Berlin (bd). Der Bestand an staatlich geförderten Riester-Verträgen ist im ersten Quartal 2021 weiter gesunken. Das geht aus der neuen Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hervor.
Demnach existierten zwischen Januar und März noch 16,314 Millionen Verträge, rund 56.000 weniger als im Quartal zuvor. Federn lassen mussten alle Vertragsvarianten, am stärksten die populärste Variante der Versicherungsverträge.
| Vertragsform | Bestand in Mio. | Vergleich zu Q4/2020 (gerundet) |
|---|---|---|
| Versicherungen | 10,661 | -27.000 |
| Banksparverträge | 0,584 | -8.000 |
| Fondsverträge | 3,297 | -5.000 |
| Wohn-Riester | 1,776 | -17.000 |
Riester-Anbieter ziehen sich zurück
Etwa ein Fünftel der Verträge ist ruhendgestellt, wird also nicht mehr weiter bespart. Experten erwarten keine Trendumkehr, im Gegenteil. Der Beschluss des Finanzministeriums, den Garantiezins für Lebensversicherungen von 2022 an zu senken, dürfte den Niedergang sogar beschleunigen. Zuletzt haben sich mehrere Versicherer aus dem Geschäft zurückgezogen.
