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Steuererklärung möglichst früh einreichen

Wer eine Rückerstattung erwartet, sollte seine Steuererklärung möglichst bald einreichen, rät der Lohnsteuerhilfeverein VLH.

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Finger klickt auf rote Taste mit Aufschrift Finanzamt auf einer Computertastatur.

© Nicht definiert

Neustadt (dpa/tmn). Mehr als 1000 Euro gibt es für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler vom Finanzamt pro Jahr im Schnitt zurück. Damit lässt sich zum Beispiel ein schöner Urlaub finanzieren. Wann das Geld auf dem Konto eintrifft, haben all jene, die eine Steuererklärung abgeben, ein Stück weit selbst in der Hand.

Denn mit einigen Kniffen lässt sich das Eintreffen des Steuerbescheids beschleunigen, teilt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) mit.

Laut dem Verein hilft es zum Beispiel, die Erklärung so früh wie möglich abzugeben, denn die Finanzbeamtinnen und -beamten bearbeiten die Erklärungen nach Eingang. Zudem sei im Vorteil, wer die Steuererklärung elektronisch via Elster an das zuständige Finanzamt übermittelt. Diese Erklärungen würden bevorzugt behandelt, Eingänge auf Papier seien erst später dran. Und: Wer alle Nachweise wie Quittungen oder Belege griffbereit hat, kann bei Nachforderungen des Finanzamts schneller reagieren.

Erste Bescheide nicht vor Ende März

Ungeachtet dessen vergehen zwischen Abgabe der Steuererklärung und Eintreffen des Steuerbescheids rund acht Wochen, so der Lohnsteuerhilfeverein VLH. Vor Ende März brauche aber niemand mit dem Eingang des Bescheids rechnen. Der Grund: Zu Jahresbeginn müssen die Computersoftware zunächst mit allen Steuerrechtsänderungen vertraut gemacht werden. Außerdem müssen die Behörden auf Steuerdaten zum Beispiel von Arbeitgebern oder Versicherungen warten, die bis Ende Februar Zeit zur Abgabe haben.

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