Ihre-Vorsorge Logo

Versicherung, Wäsche, Reparatur: Kosten fürs Auto steigen

Den Herbst nutzen viele Autobesitzer zum Wechsel ihrer Versicherung oder für einen Werkstattbesuch. Die Preise dafür sind deutlich gestiegen. Wo es besonders teuer wird.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Mechatroniker arbeitet in der Kfz-Werkstatt an einem Autorad. Bild: IMAGO / Westend61 / Christian Vorhofer

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). Von der Versicherung bis hin zu Wäsche und Reparatur: Autofahrer müssen für den Unterhalt ihres Fahrzeugs deutlich tiefer in die Tasche greifen. Kfz-Versicherungen kosteten im September fast elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat, zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Pkw-Reparaturen verteuerten sich zudem binnen Jahresfrist um 5,5 Prozent. 

Auch die weitere Pflege rund ums Fahrzeug wird kostspieliger: Die Preise für die Pkw-Inspektion erhöhten sich um 4,8 Prozent und die für Autowäschen um 3,6 Prozent. Damit stiegen die Kosten schneller als die allgemeine Inflation, die im selben Zeitraum bei 2,4 Prozent lag. 

Versicherern machen seit langem starke Kostensteigerungen für Autoreparaturen und Ersatzteile zu schaffen. Sie haben daher in den vergangenen Jahren deutlich die Preise erhöht. So waren Kfz-Versicherungen 2024 nach Angaben der Statistiker fast die Hälfte (43,6 Prozent) teurer als im Jahr 2020. 

Auch mittelfristig stark gestiegene Kosten 

Auch in anderen Bereichen sind die Kosten zum Unterhalt eines Autos mittelfristig stark gestiegen. Pkw-Inspektion (plus 28,3 Prozent) und Pkw-Reparatur (plus 27 Prozent) verteuerten sich in dem Zeitraum ebenfalls überdurchschnittlich. Für Pkw-Wäschen mussten Verbraucher 2024 fast ein Fünftel (18,6 Prozent) mehr als 2020 bezahlen. Zum Vergleich: Die allgemeinen Verbraucherpreise erhöhten sich währenddessen ebenfalls kräftig, und zwar um 19,3 Prozent. 

Trotzdem immer mehr Autos 

Trotz der steigenden Unterhaltskosten und aller Bemühungen um eine Verkehrswende gibt es auf deutschen Straßen immer mehr Autos. Anfang des Jahres zählte das Statistische Bundesamt nach früheren Angaben 590 Pkw je 1000 Einwohner. Ein Jahr zuvor waren es 588 und 2023 noch 587. „Seit 2008 ist die Pkw-Dichte stetig angestiegen“, schreiben die Statistiker. Die Zahl der zugelassenen Autos in Deutschland hat mit 49,3 Millionen Pkw zum Stichtag 1. Januar 2025 einen Rekord erreicht.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

2025 wurden anteilig so viele Elektro-Autos in der Europäischen Union neu zugelassen wie nie zuvor. Deutschland liegt über dem EU-Schnitt, aber Spitzenreiter sind andere Länder.

Time
1 Minuten

Nicht nur Wohnhäuser sind betroffen: Auch Straßenbau und Bürogebäude sind spürbar teurer geworden.

Time
2 Minuten

Die Ökonomin Monika Schnitzer hält den Tankrabatt für das falsche Werkzeug. Um die zu entlasten, die das besonders nötig haben, sieht sie eine bessere Alternative.

Time
2 Minuten

Für den Verkaufserfolg einer Immobilie kann die Wahl eines geeigneten Maklers entscheidend sein. Was Sie berücksichtigen sollten.

Time
2 Minuten

Mehr Sorgen, weniger Spielraum: Beim Geld gehen die Geschlechter auseinander. Laut einer Umfrage blicken Frauen anders auf ihre finanzielle Zukunft als Männer.

Time
3 Minuten

Die Energiepreise sind hoch. Doch wer ungedämmte Heizungsrohre isoliert, kann seine Kosten erheblich senken. Das zeigt eine Modellrechnung.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026