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Was Frauen beim Immobilienkauf anders als Männer machen

Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern wirken sich auf die Baufinanzierung aus, das zeigt eine neue Untersuchung.

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Ältere Frau sitzt auf der Couch mit Tasse und Tablet in der Hand. Bild: IMAGO / Westend61 / Steve Brookland

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München (tö). Frauen sind beim Immobilienkauf vorsichtiger als Männer und trauen sich weniger allein zu. Dies geht aus einer Untersuchung von Interhyp hervor, dem größten Vermittler privater Baufinanzierungen in Deutschland. Demnach wird nur jeder zehnte über Interhyp vermittelte Immobilienkredit allein von einer Frau aufgenommen. Jede fünfte Finanzierung hat hingegen ein Mann alleine abgeschlossen.

Auffällig sind auch die anderen Unterschiede beim Immobilienkauf: So sind laut der Auswertung Frauen beim Beantragen der Finanzierung im Durchschnitt 41,6 Jahre alt, Männer 39,1 Jahre. Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied bei dem Vermittler, begründet dies so: „Aufgrund der Gehaltsunterschiede können Frauen in der Regel erst später in den Immobilienmarkt einsteigen“.

Frauen kaufen später und haben niedrigere Darlehensraten

Niedriger ist auch die Darlehensrate: Frauen zahlen durchschnittlich 799 Euro im Monat für Zins und Tilgung, Männer 881 Euro. Gerade einmal ein Drittel der Frauen, die ihre Immobilie allein kaufen, vermieten diese dann als Kapitalanlage. Bei den Männern ist der Anteil mit 42 Prozent deutlich höher. Mirjam Mohr von Interhyp sagt dazu: Frauen sollten noch mehr ermutigt werden, ihre Altersvorsorge und ihre Finanzplanung in die eigenen Hände zu nehmen. „Mehr Frauen als gedacht können sich auch alleine eine Immobilie kaufen.“ Leider sei aber vielen gar nicht klar, „was sie alles alleine schaffen können und welche Möglichkeiten sie haben.“


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