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Wegen Coronavirus Risiko für Rezession gestiegen

Bundesverband der Deutschen Industrie fordert gezielte Stützungsmaßnahmen noch vor Ostern

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Automobilfabrik Karosseriebau E-Auto VW. Bild: IMAGO / Rainer Weisflog

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Berlin (dpa). Die Industrie sieht die Gefahr einer Rezession in Deutschland angesichts massiver Folgen für die Wirtschaft durch den neuartigen Coronavirus erheblich gestiegen. „Das wirtschaftliche Wachstum droht fast zum Erliegen zu kommen“, heißt es im neuen Quartalsbericht des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Dieser liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Komme es nicht zu einer wirtschaftlichen Normalisierung in den von der Corona-Epidemie betroffenen Ländern im zweiten Quartal, erwartet der BDI für Deutschland für das Gesamtjahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Der BDI hatte bisher ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 0,5 Prozent erwartet. Dies liegt aber auch daran, dass das Jahr mehr Arbeitstage hat.

Industrie fordert Politik zum Handeln auf

Der Industrieverband forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Es müssten rasch wirtschaftspolitische Maßnahmen in der Koalition verabredet und möglichst noch vor Ostern beschlossen werden. Es biete sich an, ohne weitere Verzögerungen die Regelungen für eine erleichterte Kurzarbeit wie in den Jahren der Finanzkrise 2008/2009 in Kraft zu setzen. „Deutschland darf nicht sehenden Auges in eine Rezession abgleiten.“

Die Bundesregierung sollte sowohl gezielte Stützungsmaßnahmen als auch langfristige Wachstumsmaßnahmen prüfen.

Aus Sicht des BDI hat das Coronavirus die Chancen für eine bis vor kurzem noch erhoffte Erholung der Weltwirtschaft in diesem Jahr dramatisch reduziert. Vor allem die exportstarke deutsche Industrie befand sich schon vor dem Ausbruch des Virus in einer schwierigen Lage. Die Industrieproduktion ist gesunken, Firmen halten sich mit Investitionen zurück.


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