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Wirtschaftsminister beraten über weitere Hilfen für Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige leiden unter dramatischen Umsatzeinbrüchen bis hin zum Totalausfall. Bekommen sie weitere Unterstützung?

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Frau schaut gestresst auf Rechnungen, Taschenrechner und Geldbörse.

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Bremen (dpa). Die Wirtschaftsminister der Bundesländer wollen am Donnerstag über weitere Hilfen für Solo-Selbstständige beraten. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sei zu der Schaltkonferenz eingeladen, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke), die derzeit den Vorsitz der Ressortkonferenz inne hat. Ihr Sprecher bestätigte den Termin am Mittwoch. Die Lage der Solo-Selbstständigen sei eines der Konferenzthemen.

Verzweifelte Notlage bei vielen Solo-Selbstständigen

Im Vorfeld wandten sich Vogt und ihr nordrhein-westfälischer Amtskollege Andreas Pinkwart (FDP) als Vizevorsitzender in einem Brief an Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). In dem Schreiben, das auch der dpa vorliegt, verweisen Vogt und Pinkwart unter anderem auf „tagtäglich Hunderte von verzweifelten Zuschriften“.

Zahlreiche Solo-Selbstständige litten unter erheblichen Umsatzeinbrüchen bis hin zum Totalausfall, könnten aber fast keine betrieblichen Sach- und Finanzaufwendungen geltend machen. Die Situation vieler Solo-Selbstständiger sei „dramatisch“, sagte Vogt dem „Handelsblatt“. „Ich hoffe sehr, dass Wirtschaftsminister Altmaier diese Notlage erkennt und eine wirksame Unterstützung von Solo-Selbstständigen im Bundesprogramm gewährleistet.“

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