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Worauf Sie bei Dividendenaktien achten sollten

Auch in naher Zukunft erhalten Sparer kaum Zinsen. Doch die Renditechancen und das Risiko variieren stark – je nach Anlage. Was gilt bei Dividenden?

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Deutsche Börse – Bildnachweis: wdv © Rüttger, Bernhard

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Frankfurt/Main (dpa/tmn). Dividenden sind Ausschüttungen von Aktienunternehmen an Anleger. Sie können in schwierigen Zeiten als Puffer für Verlustrisiken dienen. Allerdings sollten Anleger nicht nur auf die Höhe der Ausschüttung achten. Vielmehr sollten sie auch die wirtschaftliche Lage des Aktienunternehmens genauer betrachten. Darauf macht die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften aufmerksam.

Wichtige Fragen dazu: Woraus speist sich die Dividende – und wie zuverlässig zahlte das Unternehmen diese in der Vergangenheit?

Rendite von Bundesanleihen im Minusbereich

Laut Fondsverband kommen börsennotierte Aktien europäischer Unternehmen derzeit auf eine durchschnittliche Dividendenrendite von 3,7 Prozent (Stand: Ende August). Zum Vergleich: Die Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen ist derzeit negativ – sie liegt nach Angaben der Stiftung Warentest bei minus 0,56 Prozent pro Jahr (Stand: 12. September 2019). So groß war der Renditeabstand zwischen Bundesanleihen und Dividendenaktien laut Fondsverband noch nie.

Abwägen zwischen Renditechancen und Risiko

Anleger müssen beim Vermögensaufbau immer zwischen Risiko und Renditechancen abwägen. Der Vorteil von Staatsanleihen: Behalten Anleger sie bis zur Fälligkeit, gehen sie laut Stiftung Warentest kein Kursrisiko ein. Bei Bundeswertpapieren sei das Emittenten-Risiko – dass ein Herausgeber zahlungsunfähig wird – nämlich sehr gering.

Weitere Informationen

www.test.de
Finanztest: Bundesanleihen (teils kostenpflichtig)

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