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Zinsen für Tages- und Festgeld steigen – Ratenkredite werden teurer

Besonders eine klassische Sparanlage wird bei Verbrauchern wieder beliebter. Aber auch die Zinsen auf Ratenkredite schnellen in die Höhe.

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Kontoauszug. Bild: IMAGO / blickwinkel

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München (dpa/tmn). Die Zinsentwicklung ist seit Wochen sehr dynamisch. Und damit auch die Verzinsung von Tages- und Festgeld, was einen Sparklassiker zurückbringt. Genauso aber steigen die Zinsen bei Verbraucherkrediten, was sich bei Investitionen bemerkbar macht.

Tages- und Festgeldkonten gewinnen an Attraktivität

Laut Check24-Sprecher Edgar Kirk werden angesichts der Zinsentwicklung klassische Geldanlagen wie Tages- und Festgeldkonten im Zuge der Zinswende attraktiver. So hätten erste Banken die Zinsen besonders für kurze, aber auch für mittlere Laufzeiten erhöht. Eine Dynamik, die sich aus Sicht des Vergleichsportals im Laufe des Jahres sogar beschleunigen könnte. Heißt: Zwei Prozent und mehr Zinsen für ein zweijähriges Festgeld könnten möglich sein.

Verbraucher könnten daher die sogenannte Treppenstrategie nutzen, so der Rat des Check24-Sprechers. Wer sparen möchte, legt nicht das ganze Sparvermögen auf ein einziges Festgeldkonto, sondern teilt es mit unterschiedlichen Laufzeiten auf mehrere Konten auf. Das schafft Flexibilität.

Eine Übersicht der Stiftung Warentest macht es greifbar. Bei Tagesgeld bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher aktuell bis zu 0,25 Prozent Zinsen pro Jahr, beim Festgeld sind es 1,30 (einjähriges Festgeld) bis 1,70 Prozent (dreijähriges Festgeld).

Ratenkredite: große Schwankungen

Gleichzeitig klettern die Zinsen bei Verbraucherkrediten in die Höhe. Laut Kirk sind diese seither um 20 Prozent gestiegen, da so gut wie alle Banken in den vergangenen Monaten ihre Finanzierungsangebote angepasst hätten. Das bedeute das vorläufige Ende der historisch niedrigen Kreditzinsen, so der Check24-Sprecher.

Auch hier hilft der Blick auf aktuelle Zahlen der Stiftung Warentest. Demnach liegt bei Ratenkrediten die Schwankungsbreite bei den Zinsen zwischen 1,89 und 6,70 Prozent. Viele Verbraucher ziehen laut Check24 ihre Investitionen bereits vor. Denn für den weiteren Jahresverlauf rechnet das Vergleichsportal mit durchschnittlichen Effektivzinsen von bis zu fünf Prozent. Es könne sich daher lohnen, wichtige und große Anschaffungen vorzuziehen.

Aber nicht alle Banken erhöhen ihre Zinsen in gleichem Maße. Die Zinsunterschiede könnten daher noch größer werden, weshalb sich ein Kreditvergleich lohnen kann, so der Rat von Stiftung Warentest.

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