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Die Zeitumstellung richtig vorbereiten

Vor der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit jeden Tag zehn Minuten später ins Bett gehen.

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Mann im Businessanzug hält eine Uhr vor sein Gesicht. Bild: IMAGO / blickwinkel / imago stock&people

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Schwelm (dpa/tmn). Viele Senioren sind ohnehin schon früh wach – und wenn die Uhren am 28. Oktober wieder von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt werden, ist mancher womöglich noch früher fit. Angst davor haben sollten ältere Menschen aber nicht, sagt Prof. Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie vom Helios Klinikum Schwelm. Die meisten hätten im Alter ja nicht so viele feste Termine. "Also können sie im Grunde schlafen, wann sie wollen." Für mehr Gelassenheit helfe es, sich das klarzumachen.

Wer keine Lust auf allzu frühes Aufstehen hat, kann sich auch vorbereiten: Einfach in den Tagen vor der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit an jedem Tag zehn Minuten später ins Bett gehen, rät Heppner. "So gewöhnt sich der Körper langsam an die neue Zeit."

Hilfreich für die Nachtruhe ist Aktivität am Tag

Menschen, die regelmäßig schon um 4.00 oder 5.00 Uhr aufwachen, rät der Altersmediziner, ihre Schlafgewohnheiten zu überdenken. Oft hilft es, später ins Bett zu gehen. "Ich rate Senioren, die das frühe Aufwachen stört, auch Nickerchen am Tag zu vermeiden." Denn wer zwei Mal pro Tag für eine halbe Stunde im Sessel einschläft, der braucht nachts schlichtweg weniger Schlaf.

Hilfreich für die Nachtruhe ist Heppner zufolge auch Aktivität am Tag. "Verlassen Sie das Bett und nach Möglichkeit auch das Haus, gehen Sie spazieren", rät der Arzt. Rund drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen hilft es, sich nochmal aktiv zu beschäftigen, zum Beispiel mit einer Näharbeit, die Konzentration erfordert, oder einer großen Runde um den Block. In der Stunde vor dem Schlafengehen dagegen sollte man langsam zur Ruhe kommen.

Einsatz von Medikamenten immer mit dem Hausarzt besprechen

Keine gute Idee sei es dagegen, sich frei verkäufliche Schlafmittel aus der Apotheke zu holen, sagt Heppner. Der Einsatz von Medikamenten sollte immer mit dem Hausarzt besprochen werden.

Mit der Uhrenumstellung am 28. Oktober endet die Sommerzeit 2018.


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