Köln (dpa/tmn). Kinder mit bestimmten Grunderkrankungen sollten die Grippeschutzimpfung nicht versäumen. Darauf macht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aufmerksam.
Etwa Kinder mit Asthma, Diabetes oder chronischen Erkrankungen der Leber, Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems. Wichtig ist ein Piks auch dann, wenn das Immunsystem des Nachwuchses nur eingeschränkt arbeitet – aufgrund von Erkrankungen oder bestimmten Medikamenten.
Grippe kann Vorerkrankung verschlimmern
Außerdem gibt es – etwa mit Multipler Sklerose – Erkrankungen, bei denen eine Grippeinfektion neue Schübe auslösen kann. Damit zählen auch diese Kinder zur Risikogruppe, so der BVKJ.
„Risikokinder, die noch keinen Impfschutz gegen Grippe besitzen, sollten dies so bald wie möglich nachholen“, so der Kinderarzt Ulrich Fegeler vom BVKJ. Sind sich Eltern noch unsicher, hilft eine Einschätzung des Kinderarztes oder der Kinderärztin weiter. Eine Grippeschutzimpfung ist ab einem Alter von sechs Monaten möglich.
