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20.000 Menschen in BaWü nutzen Flexirente

Gesetzliche Rentenversicherung bietet zwei digitale Berechnungshilfen: den "Flexirentenrechner" und den "Hinzuverdienstrechner".

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Logo der Deutschen Rentenversicherung mit Schriftzug. – Bild: Deutsche Rentenversicherung Bund © Armin Okula

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Karlsruhe/Stuttgart (drv). Ob aus Freude an der Arbeit oder aus rein wirtschaftlichen Gründen: 2018 haben 19.511 Personen einen der Vorteile der Flexirente genutzt und gingen auch als Rentner weiter einer Beschäftigung nach; 939 Rentner kombinierten ihren höheren Arbeitsverdienst mit einer Wunschteilrente. Dies teilt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg mit.

Wer eine Altersrente oder Rente wegen voller Erwerbsminderung vor Erreichen der Regelaltersgrenze bezieht, kann 6.300 Euro im Jahr hinzuverdienen, ohne dass die Rentenzahlung niedriger ausfällt. Für Bezieher einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gilt eine individuelle Hinzuverdienstgrenze. Darüber hinaus gehende Verdienste mindern grundsätzlich zu 40 Prozent die Rente, die dann lediglich als Teilrente beansprucht wird. Ist die Rente und der erzielte Hinzuverdienst jedoch höher als das höchste Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre, wird die Differenz darüber zu 100 Prozent angerechnet.

Den persönlichen "Flexi-Rentenhinzuverdienst" kann sich jeder selbst berechnen: Unter www.deutsche-rentenversicherung.de > Online-Dienste bietet die gesetzliche Rentenversicherung zwei digitale Berechnungshilfen: Der "Flexirentenrechner" ermittelt nach Eingabe der "Wunsch-Altersteilrente" in Prozent, was monatlich hinzuverdient werden darf. Der dazugehörige "Hinzuverdienstrechner" ermittelt nach Vorgabe des erwarteten jährlichen Hinzuverdienstes darüber hinaus die zustehende monatliche Versichertenrente.

Natürlich berät die DRV Baden-Württemberg in ihren Regionalzentren und Außenstellen auch persönlich zur Flexirente und den individuellen Hinzuverdienstmöglichkeiten während des Rentenbezugs. 2018 wurden über 40.000 solcher Beratungen durchgeführt.


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