Ihre-Vorsorge Logo

Ausgeglichenes Ergebnis im zweiten Quartal 2021

Bundesbank: Einnahmen der Rentenversicherung wuchsen um fünf Prozent, die Ausgaben um 4,5 Prozent.

Artikel vorlesen

Tags

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Fassade des Bundesbankgebäudes in Frankfurt. Bild: IMAGO / CHROMORANGE

© Nicht definiert

Frankfurt (sth). Die Rentenversicherung hat im zweiten Quartal dieses Jahres ein weitgehend ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Während die Einnahmen um fünf Prozent stiegen, wuchsen die Ausgaben "mit 4,5 Prozent etwas schwächer als die Einnahmen, aber immer noch deutlich", heißt es im aktuellen Monatsbericht der Bundesbank, der am Montag veröffentlicht wurde. Insgesamt dürfte demnach "das Defizit im Gesamtjahr 2021 geringer ausfallen als im Vorjahr", so die Währungshüter. 2020 hatte die Rentenversicherung vor allem Pandemie-bedingt etwa vier Milliarden Euro weniger eingenommen als ausgegeben; für dieses Jahr hatte sie Ende Juni noch ein Jahresdefizit von knapp fünf Milliarden Euro prognostiziert. 

Aktuelle Finanzdaten der Rentenversicherung belegen, dass die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits seit Mai festgestellte "umfassende Besserung am Arbeitsmarkt" sich auch in den Kassen der 16 gesetzlichen Rentenversicherer niederschlägt. So fielen die Beitragseinnahmen im Juni und Juli dieses Jahres um jeweils knapp eine halbe Milliarde Euro höher aus als im Vorjahr – vor allem aufgrund gestiegener Pflichtbeiträge von Arbeitgebern und Beschäftigten. In den ersten sieben Monaten des Jahres verzeichneten die Rentenversicherer insgesamt etwa 5,3 Milliarden Euro mehr Einnahmen als in den gleichen Monaten des Jahres 2020.  

Finanzreserve auch am Jahresende nur knapp unter Höchstgrenze

Die Finanzreserve der Rentenversicherung, die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage, umfasste trotz der im Juli in Ostdeutschland um 0,7 Prozent gestiegenen Renten zuletzt 1,42 Monatsausgaben. Sie lag damit nur geringfügig unter der gesetzlich zulässigen Obergrenze von 1,5 Monatsausgaben und wird nach Angaben der Bundesbank auch am Jahresende die vorgesehene maximale Höhe nur "knapp unterschreiten". Die Rentenversicherung hatte für das Jahresende zuletzt ein Guthaben von 1,36 Monatsausgaben berechnet, für Ende 2022 noch 0,93 und zum Jahresschluss 2023 von 0,28 Monatsausgaben.

Mehr zum Thema:


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Rentenniveaugarantie, Mütterrente und Reformpakete: Warum die Pläne der Regierung für Milliardenrisiken sorgen und der Rechnungshof Alarm schlägt.

Time
2 Minuten

Viele Menschen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Nicht selten treten diese dafür im Job kürzer. Unter Umständen kann aber die Pflege etwas für die Rente bringen.

Time
2 Minuten

Die Koalition steht vor wegweisenden Wochen. Werden Reformvorhaben unter Dach und Fach gebracht?

Time
1 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Online-Vorträge zu verschiedensten Themen an. Eine Übersicht über das Angebot im Oktober.

Time
1 Minuten

46 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern die Bundesregierung auf, die Rentenreform nicht zu verwässern. Was empfehlen sie?

Time
1 Minuten

Um die Vorschläge der Rentenkommission gibt es eine anhaltende politische Debatte. Was davon wird umgesetzt? Der Vizekanzler setzt sich für eine Maßnahme besonders ein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026