Berlin/Frankfurt (sth). Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) sieht sich auch nach 2022 – dem dritten Jahr der Corona-Pandemie – gut aufgestellt. Trotz der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sei die Finanzlage der Rentenversicherung stabil geblieben, heißt es im jetzt veröffentlichten DRV-Jahresbericht 2022. Die Beitragseinnahmen der 16 Rentenkassen seien im vergangenen Jahr um fünf Prozent gestiegen, die Renten sogar um 5,35 Prozent im Westen und um 6,12 Prozent im Osten.
Zudem habe die Regierungskoalition eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die Bevölkerung zu entlasten, schreibt die Rentenversicherung in ihrem Bericht. Darunter sei auch die Energiepreispauschale für Rentnerinnen und Rentner, „die von der Rentenversicherung erfolgreich umgesetzt wurde”. Außerdem habe die Bundesregierung mit der Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten und den Verbesserungen bei Erwerbsminderungsrenten weitere Reformen im Bereich der Rentenversicherung angestoßen.
In dem Bericht fasst die Rentenversicherung auf 24 attraktiv gestalteten Seiten wesentliche Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres zusammen. Dazu gehören
- die Entwicklung der finanziellen Situation in der DRV,
- beschlossene Maßnahmen im Bereich der Rentenpolitik,
- die Reha-Leistungen der DRV,
- das Ergebnis der Umsetzung des Grundrentenzuschlags,
- der Start der Digitalen Rentenübersicht,
- die Vorbereitung der Sozialwahlen 2023,
- zentrale statistische Daten zur Entwicklung der Renten 2022 und bei den Versicherten 2021.
Ein vier Seiten umfassendes Interview mit den beiden alternierenden Vorsitzenden der DRV-Bundesvertreterversammlung, Jens Dirk Wohlfeil und Uwe Hildebrandt, rundet den neuen Jahresbericht ab.
