Berlin (bmas/sth). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden ältere Arbeitskräfte zunehmend wichtiger. In den nächsten Jahren erreichen die geburtenstärksten Jahrgänge, die sogenannten Babyboomer, das Rentenalter. Der "Dialogprozess Arbeit & Rente" soll laut Bundesarbeitsministerium (BMAS) “einen Beitrag dazu leisten, dass künftig noch mehr Menschen im Alter von über 60 Jahren erwerbstätig sind und somit auch die Fachkräftesicherung unterstützen”.
In dem Dialogprozess sollen nach Angaben des BMAS die bereits vorhandenen Regelungen für flexible Rentenübergänge zur Diskussion gestellt. Zudem soll mit Personen im rentennahen Alter sowie Praktikern aus den Betrieben aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden, worin zusätzliche Anreize für einen freiwilligen längeren Verbleib im Erwerbsleben bestehen könnten.
Mehrere Fachdialoge geplant
Vorgesehen sind verschiedene Fachdialoge mit Betriebs- und Personalräten, mit Personalverantwortlichen und mit Verbänden. “Zudem wird mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Austausch stattfinden, um die wissenschaftliche Expertise in den Dialogprozess einfließen zu lassen”, so das BMAS. Darüber hinaus solle beim nächsten Bürgerdialog Hin.Gehört mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ein Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu dem Thema stattfinden.
Der Dialogprozess soll von März bis Sommer 2024 “in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern” laufen, heißt es in einer Mitteilung des BMAS. Ziel sei, “unmittelbar im Anschluss umsetzungsfähige Vorschläge vorzulegen”.
