Berlin/Frankfurt am Main (sth). Immer mehr Rentnerinnen und Rentner in der Deutschen Rentenversicherung (DRV) werden 100 Jahre alt oder noch älter. Nach aktuellen DRV-Daten, die ihre-vorsorge.de vorliegen, hatten Ende vergangenen Jahres genau 17.751 Bezieherinnen und Bezieher einer gesetzlichen Rente das 100. Lebensjahr vollendet - darunter etwa 14.900 Frauen (84 Prozent) und rund 2850 Männer (16 Prozent).
Den DRV-Daten zufolge waren dies etwa 900 hochbetagte Seniorinnen und Senioren mehr als ein Jahr zuvor (5,35 Prozent) und knapp 4400 (fast 33 Prozent) mehr als 2010. Ende 2005 bezogen demnach mit 8734 Rentnerinnen und Rentnern noch nicht einmal halb so viele über 100-Jährige eine gesetzliche Altersrente wie im vergangenen Jahr. Ob der Trend zu steigenden Lebensdauern auch weiter anhält, bleibt nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts allerdings abzuwarten.
Die stark wachsende Zahl der Hochaltrigen - Ende 2022 bezogen knapp 858.000 Menschen über 90 Jahren eine gesetzliche Altersrente - schlägt sich auch in einer steigenden durchschnittlichen Rentenbezugszeit nieder. Im vergangenen Jahr bekamen Frauen bis zu ihrem Tod im Schnitt 22,2 Jahre lang ihre gesetzliche Rente überwiesen, Männer 18,8 Jahre lang. 30 Jahre zuvor lag die Dauer der durchschnittlichen Rentenzahlungen an Frauen bei 17,7 Jahren, an Männer bei 14,2 Jahren.
- Deutsche Rentenversicherung: Die Dauer des Rentenbezugs (Quelle: Rentenatlas 2022)
