Karlsruhe/Stuttgart (drv/sth). Mit knapp 24,7 Milliarden Euro fällt der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg im Jahr 2022 um 2,54 Prozent höher aus als im Vorjahr. Das beschloss die Vertreterversammlung des südwestdeutschen Rentenversicherungsträgers Ende vergangenen Jahres in Stuttgart. „Die besonderen Herausforderungen des zweiten Corona-Jahres 2021 hat die DRV Baden-Württemberg gut bewältigt“, erklärte Joachim Kienzle, alternierender Vorstandsvorsitzender der DRV Baden-Württemberg. Man habe sowohl für die Kundinnen und Kunden Alternativen bei der Beratung gefunden als auch beispielsweise mit Homeoffice für den Schutz der Mitarbeitenden gesorgt.
Trotz der Pandemie liege die Nachhaltigkeitsreserve der Rentenversicherung mit 1,55 Monatsausgaben noch in einem guten Bereich, so Kienzle. Dies werde auch 2022 so bleiben. Danach allerdings näherten sich die Rücklagen der Rentenversicherung durch Zusatzausgaben und durch den Eintritt der vielen „Babyboomer“ in die Altersrente der aktuellen Mindestnachhaltigkeitsrücklage von 0,2 Monatsausgaben. Wiederholt fordere die Selbstverwaltung deshalb die Politik auf, die Sicherheitsrücklage auf 0,4 Monatsausgaben zu erhöhen und so die Sicherheit bei den Rentenauszahlungen zu gewährleisten.
