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DRV Braunschweig-Hannover plant 2026 mit knapp 19 Milliarden Euro

Vertreterversammlung: Der Haushalt des niedersächsischen Rentenversicherers wächst im kommenden Jahr gegenüber 2025 um 7,4 Prozent.

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DRV Braunschweig-Hannover plant 2026 mit knapp 19 Milliarden Euro

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Dr. Andreas Bierich, Arbeitgebervertreter, Vorsitzender der Vertreterversammlung der DRV Braunschweig-Hannover

Laatzen (drv/sth). Das Budget fürs kommende Jahr steht fest: Rund 18,8 Milliarden Euro wird die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Braunschweig-Hannover im Jahr 2026 zur Verfügung haben – vor allem für Rentenzahlungen und Rehabilitationen. Das hat die Vertreterversammlung des niedersächsischen Rentenversicherers Ende vergangener Woche in Laatzen beschlossen. Unter dem Vorsitz des Arbeitgebervertreters Dr. Andreas Bierich verabschiedete das Parlament den zweitgrößten Haushalt einer öffentlichen Institution in Niedersachsen nach dem des Landes Niedersachsen. 

Der Etat des Rentenversicherers steigt im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent. Mit 13,9 Milliarden Euro bilden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung den größten Posten bei den Einnahmen. Hinzu kommen Bundeszuschüsse in Höhe von rund 4,2 Milliarden Euro. Mit diesem Geld werden gesellschaftspolitische Aufgaben der gesetzlichen Rentenversicherung finanziert, die nicht durch Beiträge abgedeckt sind. 

Auf der Ausgabenseite schlagen vor allem die Rentenzahlungen zu Buche: Geschätzt rund 16,7 Milliarden Euro wird das Haus im nächsten Jahr dafür zahlen. Mit rund 1,4 Milliarden Euro beteiligt sich der Rentenversicherer zudem an der Krankenversicherung der Rentner. Daneben sieht der Haushalt mehr als 420 Millionen Euro für die sogenannte Teilhabe am Arbeitsleben vor: also für Präventionen, medizinische und berufliche Rehabilitationen und die Nachsorge. 

Finanzielle Lage des Rentenversicherers 

Der Vorstandsvorsitzende der DRV Braunschweig-Hannover, Rolf Behrens, gab den ehrenamtlichen Delegierten einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben in diesem Jahr. „Bis einschließlich Oktober hat der niedersächsische Rentenversicherer fast 11 Milliarden Euro über Pflichtbeiträge aus Erwerbstätigkeit eingenommen – das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 12 Prozent“, sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Behrens. Hier wirkten sich die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Lohnentwicklung aus. 

Für denselben Zeitraum verzeichnet der Rentenversicherer aber auch gestiegene Ausgaben: für höhere Renten und die Leistungen zur Teilhabe. So finanzierte das Haus medizinische und berufliche Rehabilitationen sowie Leistungen zur Prävention und Nachsorge seit Anfang des Jahres mit mehr als 316 Millionen Euro. „Das entspricht einem Anstieg von 6,6 Prozent“, so Behrens. 

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