Bochum (kbs/sth). Die Rentenversicherung innerhalb des Universal-Sozialversicherungsträgers Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) nimmt im gemeinsamen Benchmarking der Deutschen Rentenversicherung (DRV) über alle maßgebenden Vergleichskennzahlen hinweg für 2021 den Spitzenplatz unter den 16 deutschen Rentenversicherungsträgern ein. Darüber zeigte sich am Dienstag in Bochum die Vertreterversammlung der KBS erfreut. Insbesondere in den Rubriken „Kundenorientierung“ sowie „Qualität und Prozessbearbeitung“ finde sich die KBS im Spitzenbereich des Rankings, heißt es in einer Mitteilung der KBS.
Die ehrenamtlichen Arbeitgeber- und Versichertenvertreter in der Selbstverwaltung der KBS berieten zudem den inzwischen vom Bundestag verabschiedeten Entwurf eines „Rentenanpassungs- und Erwerbsminderungsrenten-Bestandsverbesserungsgesetzes“. Darin finden sich die Regelungen für die Rentenanpassung zum 1. Juli 2022, die eine Rentensteigerung von 5,35 Prozent in den alten und von 6,12 Prozent in den neuen Bundesländern vorsehen. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf Leistungsverbesserungen für laufende Erwerbsminderungsrenten vor, die bereits seit einigen Jahren für Neuanträge gelten.
Die stellvertretende Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Doris Barnett, sprach in der Sitzung der Vertreterversammlung über die Modernisierung der Sozialversicherungswahlen und ging dabei unter anderem auf die Einführung einer Geschlechterquote für die Besetzung der Vorschlagslisten ein. So ist gesetzlich festgelegt, dass die Vorschlagslisten zu den Sozialversicherungswahlen mit mindestens 40 Prozent weiblichen Bewerberinnen und 40 Prozent männlichen Bewerbern aufgestellt werden sollen.