Saarbrücken (drv/sth). Einen Haushalt von rund 2,2 Milliarden Euro hat die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Saarland am Montag dieser Woche beschlossen. Darin enthalten sind nach einer Mitteilung des saarländischen Rentenversicherungsträgers 49,6 Millionen Euro für Leistungen zur Teilhabe und 40,9 Millionen Euro für Verwaltungs- und Verfahrensaufwendungen.
Die Ansätze für die Beitragseinnahmen weisen 2023 eine spürbare Steigerung gegenüber dem laufenden Haushaltsjahr auf, da von einer deutlichen Erhöhung der beitragspflichtigen Entgelte auszugehen ist. Auch ist erstmals wieder mit positiven Zinserträgen zu rechnen. Rückblickend zieht Geschäftsführerin Stephanie Becker-Kretschmer eine positive Bilanz: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nunmehr deutlich weniger spürbar als noch 2020. Es scheint eine Art Erholungseffekt eingetreten zu sein. Wir können demnach mit Zuversicht auf das kommende Jahr blicken. Finanziell ist die DRV Saarland nach wie zuvor sehr solide aufgestellt.“
Eugen Roth, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung, betonte vor den Delegierten von Arbeitgebern und Versicherten in der Selbstverwaltung des Rentenversicherers: „Die DRV Saarland ist den Herausforderungen der Corona-Pandemie engagiert und besonnen entgegengetreten und hat dabei stets die Interessen der Versicherten und Unternehmen im Blick behalten.“
