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DRV zahlt monatlich mehr als 25 Millionen Renten

Neue Rentenbestandsstatistik: Rentenversicherer zahlten Mitte 2019 mehr als 18 Millionen Altersbezüge und 5,5 Millionen Hinterbliebenenrenten.

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Frau bedient Smartphone und Notebook, daneben Unterlagen, Taschenrechner und Stift. Bild: IMAGO / ingimage

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Berlin (sth). Für Zahlen-Freaks ist sie schon fast ein Muss: die jährliche Rentenbestandsstatistik des Bundessozialministeriums (BMAS). Jetzt ist der 285 Seiten starke Bericht mit den Daten zum Stichtag 1. Juli 2019 erschienen. Als Einstieg in das voluminöse Werk seien hier nur wenige Zahlen vorab genannt: 18,25 Millionen Altersrenten, 1,78 Millionen Erwerbsminderungsrenten und 5,5 Millionen Hinterbliebenenrenten zahlten die 16 gesetzlichen Rentenversicherer Mitte des vergangenen Jahres aus.

Vor allem Wissenschaftlern, Politikern oder Medienvertretern, die den gesetzlichen Renten genauer auf den Grund gehen wollen, bietet die Rentenbestandsstatistik eine Fülle an Material. Um nur wenige Angaben zu nennen: die Anzahl der Renten nach dem Alter der Rentner, der durchschnittliche Rentenzahlbetrag nach dem Alter der Rentner, die Schichtung der Renten nach der Höhe des Rentenzahlbetrags, die Anzahl und der durchschnittliche Rentenzahlbetrag der Renten nach dem Wohnsitzland der Rentner.

Gerade die letztgenannten Zahlen dürften für manche Parlamentarier mit Blick auf das jetzt beginnende Gesetzgebungsverfahren zur Grundrente spannend sein. Denn nach dem Willen der Bundesregierung soll die Rentenversicherung die Bezüge aller 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner auf einen möglichen Grundrentenanspruch überprüfen – auch wenn sie im Ausland leben. Allerdings sollen die knapp 1,8 Millionen Rentenbezieher, die in einem der mehr als 200 anderen Staaten der Welt leben, zuvor ihre regelmäßigen Einkünfte nachweisen – mithilfe der jeweiligen Finanzbehörden.

Eine Aufgabe, die aktuell zu den vielen noch ungelösten Problemen vor dem geplanten Start des Regierungsprojekts Anfang 2021 zählt.

Mehr zum Thema:

www.bmas.de

Rentenbestandsstatistik des Bundessozialministeriums zum 1. Juli 2019 (pdf)

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