Lübeck/Hamburg (dpa/lno). Vor allem Hamburger Rentnerinnen kommt die 2021 eingeführte Grundrente zugute. Unter den 11.700 Altersrentenbeziehern, die Ende 2022 in der Hansestadt einen Grundrentenzuschlag erhielten, waren 9200 Frauen, wie die Deutsche Rentenversicherung Nord am Freitag mitteilte. „Das sind knapp 80 Prozent. Die durchschnittliche Höhe des Zuschlags lag bei 95,25 Euro“, sagte Sprecher Sebastian Bollig. Im Schnitt seien die Altersrenten bei Frauen um 8,4 Prozent und bei Männern um 9,3 gestiegen.
Gezahlt wurde ein Grundrentenzuschlag auch an 1100 Bezieherinnen und Bezieher von Hinterbliebenenrenten sowie gut 600 Empfänger einer Erwerbsminderungsrente. Insgesamt profitierten davon 13.400 Rentnerinnen und Rentner – etwa 3,2 Prozent aller Rentenbezieher in Hamburg.
Die Grundrente war Anfang 2021 für Menschen eingeführt worden, die mindestens 33 Jahre Beiträge in die Rentenkasse gezahlt, aber unterdurchschnittlich verdient haben. Es handelt sich um einen Zuschlag, der bundesweit den Angaben zufolge im Schnitt bei 86 Euro liegt. In ganz Deutschland profitieren rund 1,1 der etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner davon.
